ÖVP Landstraße ad Friedrich Zawrel: Endlich Einigung im Bezirk über die Benennung der Schule in der Hörnesgasse!

Wien (OTS) - "Wir haben viel diskutiert, wir haben leider auch sehr viele unsinnige Argumente gehört warum eine Schulbenennung nach Friedrich Zawrel nicht möglich sei, doch am Ende des Tages haben wir uns geeinigt und nur das zählt", so die Spitzenkandidatin der ÖVP Landstraße und Kandidatin der ÖVP Landesliste für den Gemeinderat Sabine Schwarz zu dem von ihr initiierten gemeinsamen Antrag zu Benennung der Schule Hörnesgasse nach Friedrich Zawrel.

Seit einem halben Jahr setzt sich die ÖVP Landstraße dafür ein, dass eine Schule in der Landstraße nach dem im Februar verstorbenen Friedrich Zawrel benannt wird. Ende Februar diesen Jahres ist Friedrich Zawrel verstorben. Er war ein österreichischer Überlebender des NS-Euthanasieprogrammes "Am Spiegelgrund". Sein Leben wird durch ein falsches Gutachten von Heinrich Gross geprägt, den er später als ehemaligen Arzt in der NS-Tötungsklinik überführte. "Sein starker Wille sollte ihm nicht nur das Leben als Bub retten, sondern trug maßgeblich dazu bei, dass Friedrich Zawrel die furchtbaren Gräueltaten des NS Regimes immer wieder aufzeigen konnte. Dass er es sich zur Aufgabe machte, seine Erfahrungen und Erlebnisse in Schulen zu erzählen, war ein Beitrag zur Sensibilisierung unserer Kinder, den man nicht genug wertschätzen kann", so Schwarz.

In dem Zusammenhang, sei auch erwähnt, dass der Versuch der FPÖ das Andenken an einen Mann, der unglaubliches erleiden musste, durch vollkommen sinnbefreite und komplett deplatzierte Aussagen zu beschmutzen, entlarvend ist. Die FPÖ wollte die Schulbenennung nach Friedrich Zawrel verhindern und argumentierte mit Gerichtsurteilen, die teilweise vor 1945 getroffen wurden. Dazu ist zu sagen, dass alle Urteile und Vorstrafen vom Bundespräsidenten aufgehoben wurden und Friedrich Zawrel mehrfach von der Republik geehrt wurde.

"Mit der Benennung der Schule Hörnesgasse nach Friedrich Zawrel, ist es uns gelungen sein Andenken zu ehren! Unsere Kinder sollen auch in Zukunft die Lebensgeschichte von Friedrich Zawrel erfahren und somit verstehen, warum sich die Zeit und Geschichte während des zweiten Weltkrieges nie mehr wiederholen darf. Nun ist die Stadt Wien am Zug die Schulbenennung möglichst rasch umzusetzen!", so der ÖVP Klubobmann und Landstraßer Kandidat für die Gemeinderatswahl Georg Keri abschließend.

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