FPÖ-Kassegger: Es ist fünf Minuten vor zwölf - Gipfel zum Wirtschaftsstandort Österreich notwendig

Wien (OTS) - "Nachdem nun auch führende österreichische Banken- und Unternehmensvertreter Österreichs Wirtschaftsstandort erneut ein schlechtes Zeugnis ausgestellt haben und unser Land immer mehr an Terrain verliert, muss rasch gehandelt werden, denn es ist fünf Minuten vor zwölf. Daher muss rasch ein Gipfel zum Wirtschaftsstandort Österreich einberufen werden", forderteheute FPÖ-Wirtschaftssprecher NAbg. MMMag. Dr. Axel Kassegger.

"Wenn nun auch etwa der Industrielle Stefan Pierer meint, dass die Stimmung noch nie so schlecht gewesen ist wie jetzt und es ans Eingemachte geht, dann ist wirklich Feuer am Dach. Es ist klar dokumentiert, dass unser Land in verschiedenen Kategorien abgerutscht ist. Die Lohnnebenkosten etwa - ohnehin stets hoch - sind seit 2008 beinahe doppelt so stark gestiegen wie in Deutschland. Top sind wir im europäischen Vergleich bei den Steuern (etwa auf den Faktor Arbeit) und Subventionen. Noch schlimmer ist deren Unberechenbarkeit, wenn Regierungspolitiker laut über neue Steuern bzw. Steuererhöhungen nachdenken. Das schreckt die Investoren komplett ab. Nicht umsonst ist auch das BIP-Wachstum erbärmlich gering", stellte Kassegger fest.

"Seit August 2011 steigt die Arbeitslosigkeit in Österreich stetig an, die Unternehmen wagen kaum Investitionen, die Stimmungslage ist sehr schlecht und trotz dieser schlechten Ausgangslage reagiert die rot-schwarze Regierung nicht einmal halbherzig. Egal wer sich zu dieser misslichen Situation äußert, ob dies nun der Bundeskanzler, der Vizekanzler oder der Sozialminister ist, es wird immer nur schöngeredet oder auf die Steuerreform verwiesen. Die Nachwirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise prägen nur deshalb auch im siebenten Jahr noch die wirtschaftliche Entwicklung in Österreich, da die Faymann-geführte Regierung keine echten Strukturreformen angegangen ist", kritisierte Kassegger.

"Österreich braucht daher endlich ein zukunftsfittes Gesamtreformkonzept. Mit einem derartigen Gipfel zum Wirtschaftsstandort mit Bundeskanzler, Wirtschafts- und Sozialminister, mit Vertretern der Parlamentsparteien sowie mit führenden österreichischen Banken- und Unternehmensvertretern wäre ein sinnvoller erster und vor allem ernsthafter Schritt getan, um Österreichs Wirtschaft wieder aus dem Abstiegsdrittel zu bringen", so der FPÖ-Wirtschaftssprecher.

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