FPÖ/ÖSR-Neubauer: „Heute“ diskriminiert ältere Menschen

Kommentar von Redakteurin Tauzher ist altersdiskriminierend und beleidigend

Wien (OTS) - "War ich bis jetzt der Meinung, der absolute Tiefpunkt medialer Berichterstattung sei bereits erreicht, hat mich ‚Heute‘-Redakteurin Christiane Tauzher heute eines Besseren belehrt. Ihr Kommentar zur Entscheidung von Ursula Stenzel, bei der anstehenden Wien-Wahl auf der Liste der FPÖ zu kandidieren, ist an Respektlosigkeit, Menschenverachtung und Diskriminierung kaum mehr zu überbieten", zeigte sich der Generalsekretär des Österreichischen Seniorenrings und FPÖ-Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer in einer ersten Reaktion fassungslos über die Wortwahl Tauzhers.

Neubauer richtet daher an die Verfasserin klare Worte: "Mit welchem Recht fordern Sie, Frau Tauzher, eine Altersgrenze für Politiker und stellen im Zusammenhang mit Ursula Stenzels Kandidatur auf der FPÖ-Liste noch fest, dass dies andernfalls zu ‚geistiger Umnebelung‘ führt? Sich einer derartigen Diktion zu bedienen, ist für eine Redakteurin einer der größten Gratiszeitungen ein Armutszeugnis und war bis dato in dieser einseitigen, politischen Sichtweise in Österreich nicht üblich."

"Gerade von Seiten der Medien wird immer gerne von den politisch Verantwortlichen politisch korrektes Auftreten eingemahnt und vor allem in Wahlkampfzeiten "sprachlich abzurüsten". Frau Tauzher, Sie haben sich nicht nur im Ton vergriffen, sondern Sie haben mit Ihren Ausführungen jeglichen Anstand und Respekt vermissen lassen", stellte Neubauer fest.

Was Sie in Ihrem Artikel fordern, stellt vermutlich den strafrelevanten Tatbestand einer Altersdiskriminierung dar, wogegen ich als Seniorensprecher entschieden auftrete. Jeder weiß, wie wertvoll in jedem Bereich die jahrzehntelange Erfahrung ist, die naturgemäß eben nur ältere Menschen aufweisen können", so Neubauer weiter. Abgesehen davon wird die ältere Leserschaft von "Heute" diese eigenwillige Sicht der Frau Redakteurin wohl nicht begrüßen, so Neubauer.

"Bevor eine Frau wie Ursula Stenzel, die sich in ihrer Funktion als Bezirksvorsteherin stets mit Herz und Leidenschaft für die Menschen ‚ihres‘ 1. Bezirkes eingesetzt hat, in Pension geschickt wird, gehört einer Journalistin, die sich zu derartigen Äußerungen versteigt, unverzüglich die mediale Bühne entzogen", so Neubauer und kündigt eine Beschwerde beim Österreichischen Presserat wegen des Vorliegens eines klaren Ethikverstoßes an. "Gleichzeitig werde ich eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachtes der Altersdiskriminierung übermitteln", so Neubauer. "Vorerst ist aber dringend eine Entschuldigung Tauzhers fällig und zwar gegenüber Frau Stenzel und gegenüber allen älteren Lesern", betonte Neubauer.

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