FPÖ-Neubauer ad ÖVP-Wöginger: Späte Erkenntnis ist gut – Handeln für Mütter wäre besser

Wien (OTS) - "Fein, dass ÖAAB-Generalsekretär August Wöginger langjährige freiheitliche Forderungen prolongiert, indem er eine Verbesserung der pensionsrechtlichen Situation für Österreichs Mütter fordert. Immer nur Forderungen zu erheben, bringt den Müttern in der Realität genauso viel, wie das Gendern der Bundeshymne, nämlich nichts!", so der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer heute in einer Stellungnahme.

Neubauer schlägt daher Wöginger vor, das ÖAAB-Kapperl abzunehmen, das ÖVP-Kapperl aufzusetzen und in seiner Funktion als Sozialsprecher der ÖVP, die ja meines Wissens in der österreichischen Bundesregierung derzeit noch fix verankert ist, endlich auf seine Partei- und Koalitionskollegen einzuwirken, um diesen unseligen Zustand möglichst bald im Parlament einer Lösung zuzuführen.

"Die FPÖ hat hier immer schon die klare Linie vertreten, dass den Benachteiligungen der Frauen am Arbeitsmarkt aber auch beim Pensionsrecht unverzüglich entgegengewirkt werden muss und fordert seit jeher auch in jedem Fall die volle Anrechnung von vier Jahren pro Kind auf die Pension. Und erst wenn dies alles erreicht ist, sehen wir den Beginn der Angleichung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters an das der Männer als gerechtfertigt an", sagte Neubauer.

Leider sieht das Wögingers Parteichef Mitterlehner offenbar anders, denn im ORF-Sommergespräch hat er wiederholt eine vorgezogene Angleichung des Pensionsantrittsalters gefordert - eine kontraproduktive Maßnahme angesichts der hohen Arbeitslosigkeit, von der Lebensplanung der Frauen ganz abgesehen.

Die Tendenzen aktueller Umfragen zeigen ganz klar, dass immer mehr Menschen der FPÖ als sozialer Heimatpartei das Vertrauen schenken, weil sie diese Zweigleisigkeiten der ÖVP durchschauen und an deren Versprechungen nicht mehr glauben. "Kollege Wöginger, die ÖVP ist Mitglied der aktuellen Bundesregierung. Ich ersuche deshalb keine Presseaussendungen zu machen, sondern die angesprochenen Forderungen endlich im Parlament auch umzusetzen!", so Neubauer.

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