„Universum History“ dokumentiert Umbrüche rund um den Globus

In „Die Geschichte der Menschheit: Der Geist der Freiheit“ am 4. September

Wien (OTS) - Das Zeitalter der Revolution bringt alte Weltbilder ins Wanken: Galileo Galilei entdeckt - im Widerspruch zur Kirchenlehre -, dass nicht die Erde, sondern die Sonne der Mittelpunkt des Kosmos ist. In Frankreich sorgt das Beil der Guillotine für ein jähes Ende der Monarchie. Und in Nordamerika wagen die Vereinigten Staaten den Aufstand gegen die britischen Kolonialherren - mit Erfolg. "Der Geist der Freiheit", der sechste Teil der achtteiligen "Universum History"-Serie "Die Geschichte der Menschheit", zeigt am Freitag, dem 4. September 2015, um 22.45 Uhr in ORF 2 Umbrüche rund um den Globus. Die weiteren Folgen der aufwendigen BBC-Doku-Reihe von Kathryn Taylor (deutsche Bearbeitung: Caroline Tann) stehen jeweils im Monatsrhythmus am Freitag um 22.40 Uhr (Teil 7 am 30. Oktober) auf dem Programm von ORF 2.

Der Geist der Freiheit ermöglichte eine neue Art des Denkens und bahnte damit den Weg für umfassende Fortschritte in Wissenschaft und Forschung: Galileo Galilei wagt es, für ein neues Weltbild einzutreten, und ein englischer Landarzt erfindet die Pockenimpfung.

Die Vereinigten Staaten von Amerika erkämpfen sich die Unabhängigkeit und das Beil der Guillotine setzt der tausendjährigen französischen Monarchie ein blutiges Ende. Doch Freiheit und Gleichheit gelten nicht für alle Menschen. Denn Europa verdient noch immer an seinen Kolonien und der Sklaverei. Erst nach blutigen Aufständen der Arbeitssklaven sagt sich Haiti von Frankreich los. Die kleine Insel in der Karibik wird somit die erste unabhängige "schwarze" Republik.

1770 wird Australien entdeckt - der britische Seefahrer James Cook landet mit elf Schiffen an der Ostküste und gründet die britische Kolonie New South Wales. Nachdem sich die USA von Großbritannien unabhängig erklärt hatten, waren die Engländer auf der Suche nach neuen Strafkolonien. Eine solche wird mit Australien gefunden - auf den elf Schiffen von James Cook und unter den vielen Tausenden Neuankömmlingen, die ihnen in späteren Jahren folgen, finden sich demnach ausschließlich Siedler und Sträflinge.

Nachdem die britischen Siedler das Land in Besitz genommen hatten, konnten die australischen Ureinwohner, die Aborigines, ihr Nomadenleben nicht mehr wie gewohnt aufrechterhalten. Die Siedler züchteten Rinder und Schafe und entzogen damit den Ureinwohnern ihre Wasserstellen und ihr Grasland. Konflikte waren vorprogrammiert; es kam zu Massakern und Landraub. Schätzungsweise 20.000 Aborigines verlieren dabei ihr Leben. Um ein Vielfaches höher ist die Zahl jener Aborigines, die an den Folgen eingeschleppter Krankheiten sterben.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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