ORF III am Freitag: „Kultur Heute Spezial“ von der Ars Electronica

Außerdem: Mystery made in Austria mit „8x45“ und topbesetzte Mankell-Verfilmung „Der Chinese“

Wien (OTS) - Arbeiten in Fabriken mehr Roboter als Menschen, kommen Autos ohne Fahrer aus und wird die Post bald per Drohne zugestellt? Diesen Fragen geht Ani Gülgün-Mayr für ORF III nach, wenn sie dem Linzer Ars Electronica Festival am Freitag, dem 4. September 2015, einen Besuch abstattet. Im Rahmen einer "Kultur Heute"-Spezialsendung spricht die Moderatorin mit dem künstlerischen Leiter Gerhard Stocker über die Highlights des Kunst- und Technologiefestivals. Darüber hinaus trifft die Moderatorin die österreichischen Künstler Anatol Bogendorfer und Peter Androsch, die mit der "Diaspora Maschine" anhand einer gigantischen ehemaligen Paketrutsche den interurbanen Zu- und Abstrom von Menschen und damit Europas derzeitigen Umgang mit Flüchtlingen thematisieren.

Danach steht in "Der österreichische Film" der TV-Zweiteiler "Der Chinese" (20.15 und 21.45 Uhr) von Peter Keglevic aus dem Jahr 2011 nach der gleichnamigen Romanvorlage von Henning Mankell auf dem Programm. In der Verfilmung des Weltbestsellers über einen Massenmord im schwedischen Dörfchen Hesjövallen, eine Richterin und Tagebuchaufzeichnungen einer scheinbar vergangenen Zeit sind neben Suzanne von Borsody in der Hauptrolle auch der Schwede Mikael Nyqvist, Claudia Michelsen, Franziska Weisz und Romy-Preisträger Karlheinz Hackl zu sehen.

Anschließend zeigt ORF III zwei von insgesamt acht Mystery-Fernsehfilmen von österreichischen Jungtalenten, die den ORF-ÖFI-Nachwuchsfilmbewerb "8x45" im Jahr 2005 für sich entscheiden konnten und ab sofort immer freitags im Doppelpack zu sehen sind. "Die Katze" (23.20 Uhr) ist das erste Fernsehdrehbuch von Bachmann-Preisträger Franzobel. Unter der Regie von Koautor Lukas Sturm schenkt Ronnie (Helmut Bohatsch) seiner Frau Elvira (Martina Zimmer) eine herrenlose schwarze Katze. Die zu Depressionen neigende Gattin mit unerfülltem Kinderwunsch wird zur fanatischen Katzenmutti. In einer weiteren Rolle spielt Christoph Grissemann.
Danach inszeniert Grafiker Oliver Kartak in "Bruderliebe" (00.10 Uhr) die Geschichte des Bauernbubs Kaspar (Björn Zimmermann), der im Streit seinen Bruder Michael (Hannes Windisch) tötet und die Tat seinen Eltern verschweigt. Michael kehrt aber unversehrt zurück und behauptet, von der Jungfrau Maria gerettet worden zu sein. Er erpresst Kaspar mit der Drohung, dessen Tat an die Eltern zu verraten.
Am Freitag, dem 11. September, sorgen die Mystery-Filme "Das Tor zur Hölle" und "Raunacht" für Gänsehaut-Feeling.

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