LR Anschober: Die Stimmung in OÖ dreht sich: Hunderte neue ehrenamtliche HelferInnen

Aufschrei nach Wien und Brüssel: Es braucht EU-Sondergipfel

Linz (OTS) - "Spürbar dreht sich die Stimmung im Land in Richtung Menschlichkeit - jede Woche kommen derzeit hunderte neue ehrenamtliche Helferinnen und Helfer dazu. Die Spontanhilfe im Bahnhof Linz für die durchreisenden Kriegsflüchtlinge war und ist ein schönes Beispiel. Heute sind bereits weit über 3.000 aktiv bei der Unterstützung, Betreuung und Integration der Kriegsflüchtlinge. Mit jedem Asylprojekt steigt die Akzeptanz der jeweils betroffenen Gemeinde. Und immer mehr Menschen widersprechen Hasspostings und Hetze. Auf dieses Oberösterreich bin ich stolz. Es ist mit großer Mehrheit ein Land der großen Herzen", so Anschober.

Anschober appelliert in dieser Situation eindringlich an die 276 Gemeinden in Oberösterreich, die noch keine AsylwerberInnen aufgenommen haben.
Anschober: "Wir brauchen Solidarität nicht nur in der EU, sondern auch in Oberösterreich. Besonders dramatisch wirken sich derzeit aber auch offensichtlich gezielte Blockaden rascher Asylverfahren für die Kriegsflüchtlinge aus - vielfach gibt es bei betroffenen SyrerInnen nach acht Monaten Aufenthalt noch nicht einmal ein Erstgespräch. Das ist unerträglich!"

Schließlich übt Anschober vehemente Kritik an der derzeitigen Rolle der EU: "Bei jeder Finanzkrise ist ein Sondergipfel selbstverständlich, auch die aktuelle humanitäre Krise braucht sofort einen Sondergipfel, damit legaler Zugang zu Schutz und Sicherheit möglich wird."

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