Schulstart mit Flüchtlingskindern: Grüne wollen Interkulturelle Mitarbeiter zurück in den Pflichtschulen

Grüne NÖ/Weiderbauer: Verstärkter Einsatz von Unterstützungspersonal wichtiger, denn je

St. Pölten (OTS) - An die 900 Flüchtlingskinder, die aktuell von Caritas und Diakonie betreut werden, werden kommenden Montag niederösterreichische Schulen besuchen. "Die Schulen sind gewappnet und gut vorbereitet. Von Diakonie und Caritas gibt es Schulstartpakete, die den Einstieg erleichtern sollen", weiß Emmerich Weiderbauer, Bildungssprecher im NÖ Landtag.

Wichtiger denn je, sind allerdings die so genannten Interkulturellen MitarbeiterInnen als Unterstützung für die LehrerInnen an den Schulstandorten: "Niederösterreich hat viel Geld in die Ausbildung interkulturellen Unterstützungspersonals investiert. Nach Abschluss des Lehrgangs gab es allerdings keine Jobs für diese. Das Land NÖ hat die AbsolventInnen letztendlich in Kindergärten untergebracht. Jetzt ist der Bedarf höher denn je. Bund und Land NÖ müssen Geld in weitere Lehrgänge investieren und Interkulturelle MitarbeiterInnen nun gezielt an Pflichtschulen einsetzen", so der Grüne.

Als wichtig erachtet der grüne Bildungssprecher auch den vermehrten Einsatz von psychologischen Personal: "LehrerInnen haben traumatisierte Kinder in den Klassen, die zusätzlich psychologische Betreuung brauchen. Es liegt jetzt an der Politik, den Kindern und LehrerInnen so viel Unterstützung wie nur möglich zukommen zu lassen, damit der Schulstart und die Integration in den Klassen reibungslos funktioniert. Die aktuelle Ernennung von Terezija Stoisits zur Flüchtlingskoordinatorin ist sehr gute Entscheidung und ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung", so Emmerich Weiderbauer.

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