Umweltdachverband begrüßt NEIN von LH Pühringer zum Warscheneck-Tunnel!

- Sieg der Vernunft: absurdes Tunnelprojekt endlich vom Tisch

Wien (OTS) - UWD fordert: Weiterentwicklung der Schigebiete Höss und Wurzeralm nur unter Wahrung des Naturschutzes!
- Chance als Nationalpark-Region nutzen

"Wir begrüßen das klare NEIN zum naturzerstörerischen Tunnelprojekt unter dem Warscheneck als Sieg der Vernunft. Das Projekt hätte einen massiven Eingriff in das sensible Ökosystem im bestehenden Naturschutz- und Wasserschongebiet des Naturjuwels Warscheneck bedeutet. Der angekündigten Weiterentwicklung der Schigebiete Höss und Wurzeralm sehen wir allerdings mit größter Skepsis entgegen", erklärt Franz Maier, Präsident des Umweltdachverbandes in einer ersten Reaktion auf die heutigen Aussagen von Landeshauptmann Josef Pühringer.

Umweltdachverband fordert vollständige Wahrung des Naturschutzes

"Eine Weiterentwicklung der Schigebiete ist nur unter vollständiger Wahrung des Naturschutzes möglich, denn zwischen diesen beiden Schigebieten liegt das streng geschützte Naturschutzgebiet Warscheneck. Eine Aufhebung der Naturschutzgebietsverordnung kommt nicht in Frage. Abgesehen davon ist der Ausbau von Schigebieten auch in Hinblick auf den Klimawandel unverantwortlich. Die Zukunft des Wintertourismus kann nicht mehr eindimensional in der Länge der Pistenkilometer betrachtet werden. Unser Appell an LH Pühringer lautet daher: Eine allfällige Weiterentwicklung der Schigebiete darf keinesfalls die rechtlich verpflichtende Erweiterung des Nationalparks Kalkalpen beeinträchtigen. Die Region hat einzigartige Chancen als Natur- und Nationalpark-Region - diese gilt es zu nutzen. Wir werden auf die Bewahrung des Gebietes weiterhin ein waches Auge haben. ,Machbare Varianten‘ müssen den Naturschutz an oberste Stelle setzen und durchdachte, nachhaltige Lösungen auch für kommende Generationen beinhalten. Eine Weiterentwicklung der Schigebiete muss sich auf eine Neupositionierung der Wurzeralm als Schitourenzentrum und Familienschigebiet, eine Erhöhung der Dienstleistungsqualität der HiWu AG sowie eine deutliche Professionalisierung des Regionsmarketings konzentrieren", so Maier abschließend.

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