Mückstein: Versorgung von SchmerzpatientInnen muss verbessert werden

Grüne: Qualitätsstandards und strukturelle Verankerung der Schmerzmedizin dringend notwendig

Wien (OTS) - "Die Behandlung von Schmerzen als eigenständiges Krankheitsbild ist nach wie vor nicht in den Leistungskatalogen der Krankenkassen vorgesehen. Bestehende Schmerzambulanzen werden geschlossen, ohne für eine Kompensation im niedergelassenen Bereich zu sorgen - es fehlt ein Strukturkonzept, nach dem eine abgestufte schmerzmedizinische Versorgung in Österreich aufgebaut sein soll", sagt die Grüne Gesundheitssprecherin Eva Mückstein anlässlich des heute beginnenden Kongresses der Europäischen Schmerzföderation (EFIC) in Wien.

Die Grünen machen auf bestehende Versorgungsmängel im Bereich Schmerztherapie aufmerksam: "Bereits im April brachten die Grünen zwei Entschließungsanträge im Gesundheitsausschuss ein. Leider wurde unser Antrag, die stationäre Versorgung von SchmerzpatientInnen zu verbessern und qualifizierte Schmerzzentren für die Behandlung chronischer, nicht-onkologischer SchmerzpatientInnen einzurichten, abgelehnt", sagt Mückstein.

Angenommen wurde hingegen ein weiterer Antrag: Die Gesundheit Österreich GmbH soll im Auftrag der Gesundheitsministerin Grundlagenarbeit für Bundesqualitätsstandards im Bereich der Versorgung von SchmerzpatientInnen leisten. "Es ist zu hoffen, dass dieser Antrag so rasch als möglich umgesetzt wird, und es bald einheitliche, verbesserte Bundesqualitätsstandards für alle SchmerzpatientInnen gibt", sagt Mückstein.

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