Grossmann: Flüchtlingskinder an österreichischen Schulen willkommen heißen

SPÖ-Bildungssprecherin begrüßt Ernennung von Terezija Stoisits zur Beauftragten für Flüchtlingskinder an Schulen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann sieht die Weichen für die Integration der schulpflichtigen Flüchtlinge in das österreichische Schulsystem gestellt. "Dank der vorausschauenden Planung von Seiten der Bildungsministerin und der Landesschulräte sind unsere Schulen gut auf die neuen SchülerInnen vorbereitet", so Grossmann. Die Ernennung von Terezija Stoisits zur Beauftragten für Flüchtlingskinder an den Schulen durch Bildungsministerin Heinisch-Hosek zeigt für Grossmann, "dass die Herausforderungen ernstgenommen werden und rechtzeitig Maßnahmen gesetzt worden sind, um die Kinder und Jugendlichen in unseren Schulen willkommen zu heißen". ****

Wichtig ist Grossmann, dass vorhandene Ressourcen unter bereits anerkannten Flüchtlingen genutzt werden, um Flüchtlingskinder im Unterricht zu unterstützen. "Hier auch anerkannte Flüchtlinge einzubinden, bringt mehr Integration und ermöglicht den neuen Flüchtlingen einen sanfteren Einstieg in ein noch fremdes Schulsystem", unterstreicht Grossmann.

Zu rechnen ist heuer mit insgesamt 5.000 zusätzlichen schulpflichtigen Kindern mit Asylstatus. Das sei im Verhältnis zur Gesamtzahl der SchülerInnen in Österreich verschwindend gering. "Die Herausforderungen ergeben sich weniger aus der Zahl der neuen Schülerinnen und Schüler. Sie machen nicht einmal ein Prozent der Schüler aus. Die Herausforderungen liegen vor allem im Erlernen der Sprache, der positiven Integration und der Unterstützung bei Traumatisierungen", so Grossmann.

In diesen Punkten vorbereitet zu sein, sei auch für zukünftige Flüchtlingsströme relevant, so Grossmann, die in der Teilnahme von Flüchtlingskindern am Unterricht vor allem eine Chance sieht. "Bildung ist ein Grundrecht und gerade Kindern und Jugendlichen, die Monate von Grauen, Angst und Flucht hinter sich haben, kann die Schule helfen, wieder zurück in ein normales Leben zu finden und neue Perspektiven zu bekommen. Hier Strukturen aufzubauen, die den Bedürfnissen der einzelnen Schulstandorte entsprechen, bereitet Österreich auch für zukünftige Flüchtlingsbewegungen vor", erklärt Grossmann. (Schluss) bj/ph/mp

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