- 02.09.2015, 13:37:05
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FGÖ-Tabakpräventions-Initiative: Mit „plus“ aktiv gegen den frühen Raucheinstieg
Erfolgreiches Suchtpräventionsprogramm „plus“ als dritter Baustein der FGÖ-Tabakpräventionsinitiative ab Schuljahr 2015/16 österreichweit an den Schulen.
Utl.: Erfolgreiches Suchtpräventionsprogramm „plus“ als dritter
Baustein der FGÖ-Tabakpräventionsinitiative ab Schuljahr
2015/16 österreichweit an den Schulen. =
Wien (OTS) - Die FGÖ-Tabakpräventionsinitiative geht in die nächste
Runde: Mit dem Schuljahr 2015/16 startet das erfolgreiche
Suchtpräventionsprogramm "plus" zum Thema Nikotinabhängigkeit
österreichweit an allen Schulen. Ziel der Initiative ist es, dem
Einstieg ins Rauchen bei den 10- bis 14-Jährigen so früh wie möglich
entgegen zu wirken - nicht mit Verboten, sondern durch das Stärken
der Eigenkompetenz (sog. "Life skills") der Kinder und Jugendlichen.
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"plus" ist ein Präventionsprogramm, das von Fachleuten der
österreichischen Suchtpräventionsstellen entwickelt und vom Institut
für Psychologie der Universität Innsbruck evaluiert wurde. Die
Umsetzung übernehmen speziell geschulte Lehrer/innen, welche die
Kinder und Jugendlichen von der fünften bis zur achten Schulstufe in
je zehn über das Jahr verteilten Unterrichtseinheiten vier Jahre lang
begleiten.
Familiäres und soziales Umfeld berücksichtigen
"Die Ablösung vom Elternhaus, die Positionierung in der
Gleichaltrigengruppe und das Finden eines eigenen persönlichen
Stils", das seien einige der vielen Herausforderungen während der
Pubertät, erklärt Christoph Lagemann, Vorstandsvorsitzender der
Österreichischen ARGE Suchtvorbeugung und ergänzt: "plus unterstützt
Kinder und Jugendliche nachhaltig bei der Entwicklung jener
Kompetenzen, die es ihnen ermöglichen, anstehende
Entwicklungsaufgaben positiv zu bewältigen. Dadurch wird die
Wahrscheinlichkeit der Entstehung von problematischen
Verhaltensweisen verringert. Dazu gehört auch das Rauchen."
"In diesem Alter orientieren sich viele noch stark an ihrem
familiären und sozialen Umfeld", erklärt Klaus Ropin, Leiter des
Fonds Gesundes Österreich, der die Tabakpräventionsinitiative im
Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit umsetzt. "Deshalb haben
Eltern einen bedeutsamen Einfluss auf das Rauchverhalten ihrer
Kinder. Das haben wir berücksichtigt und werden die Eltern genauso
unterstützen, denn nachhaltige Gesundheitsförderung findet immer auf
mehreren Ebenen statt." So Ropin.
Tabakprävention für Eltern: Richtig übers Rauchen reden
An "plus" knüpft somit auch ein Elternprojekt an, mit 10 konkreten
Tipps, wie man "Rauchen" bei den Kindern richtig anspricht:
"Elterliche Regeln für das Nichtrauchen ihrer Kinder -
ElternStärke(n)".
"Nach dem Klassenwettbewerb und dem Pixelcontest ist das Programm
plus das dritte große Projekt, das wir heuer im Zuge der
Tabakpräventionsinitiative "Leb dein Leben. Ohne Rauch, YOLO!" für
die 10 -bis 14- Jährigen umsetzen", freut sich Gesundheitsministerin
Sabine Oberhauser, und verweist auf den großen Erfolg der bisherigen
Maßnahmen, die partizipativ, mit den Kindern entwickelt wurden:
"Insgesamt haben sich 139 Klassen zum Klassenwettbewerb angemeldet
und 174 Kids am Pixelcontest teilgenommen. Via facebook, Instagram
und WhatsApp haben sich rund 7.700 junge Leute aktiv an "YOLO!"
beteiligt. Wir wünschen uns, dass der dritte Baustein der
Tabakpräventionsinitiative das Programm plus in den Schulen genauso
erfolgreich angenommen wird", so die Ministerin abschließend.
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