• 02.09.2015, 13:16:45
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Gudenus: Mit Polizeischüler-Einsatz bahnt sich sicherheitspolitischer Super-GAU an

Wien darf nicht zum Kriminellen-Dorado werden

Utl.: Wien darf nicht zum Kriminellen-Dorado werden =

Wien (OTS) - Die Flut an illegalen Zuwanderern in Wien hat auch auf
die Sicherheit massive Auswirkungen. Anstatt ihrer klassischen
Polizeiarbeit, nämlich der Verbrechensbekämpfung nachgehen zu können,
werden immer mehr Beamte aus der Bundeshauptstadt dafür abgestellt,
die Daten der illegalen Zuwanderer aufzunehmen und sie erst zu
versorgen. Dafür werden sie an die burgenländische Grenze geschickt!
"Unter dem Aspekt der ohnehin fehlenden Beamten in der
Bundeshauptstadt - die FPÖ fordert seit Jahren wenigstens 1.500
Planstellen mehr, auf die ebenfalls seit Jahren versprochenen 1.000
wartet man immer noch vergeblich - ist dieses Vorgehen ein
sicherheitspolitischer Super-Gau", so der freiheitliche Klubobmann im
Wiener Rathaus, Mag. Johann Gudenus.

100 Polizisten werden pro Tag abgezogen, das Defizit soll mit
insgesamt 400 Polizeischülern ausgeglichen werden. Junge Beamte, die
mitten in ihrer Ausbildung stehen, werden ohne Kompetenz ins kalte
Wasser geworfen. "Das ist das Sicherheitsmanagement der SPÖ?", fragt
Gudenus. Platz für die Aufstockung der Beamten gibt es zudem keinen
mehr. "Wo will man denn nun die eingesetzten Polizeischüler
unterbringen", stellt Gudenus die Frage in den Raum. Allein vom 1.
Bezirk weiß man, dass die jetzt auszumusternden Polizeischüler zuerst
in die Polizeiinspektion Minoritenplatz fahren, sich umziehen und
dann erst in ihren Inspektionen den Dienst antreten können, da 80
Polizisten auf die anderen Polizeiinspektionen aufgeteilt wurden.

Zudem wird innerhalb des Wiener Polizeiapparates Geld ohne Ende
verschleudert. Zwischen 150.000 und 180.000 Euro werden in die
Schließung einer Polizeidienststelle gesteckt. Für die
Polizeiinspektion im 8. Bezirk (Lichtentalergasse) welche bereits im
Juni 2014 geschlossen wurde, wird noch immer die Miete bezahlt, weil
die Kosten für den Rückbau (40.000 Euro) nicht finanziert werden
können. "So kann es nicht weitergehen. Das Aushungern der Exekutive
in Wien muss sofort ein Ende haben. Gerade im Hinblick darauf, dass
die Bundeshauptstadt einerseits die höchste Kriminalitätsrate zu
verzeichnen hat, andererseits auch die niedrigste Aufklärungsquote
ist eine Aufstockung des Polizeipersonals unverzichtbar. Wien darf
nicht zum Kriminellen-Dorado werden", warnt Gudenus abschließend.
(Schluss) hn

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