FPÖ-Podgorschek verlangt komplette Offenlegung der Öffentlichkeitsarbeit der Hypo Alpe Adria

Wien (OTS) - Eine komplette Offenlegung der Öffentlichkeitsarbeit der Hypo Alpe Adria unter ihrem Vorstand Gottwald Kranebitter fordert der FPÖ-Fraktionsführer im Hypo-Untersuchungsausschuss, NAbg. Elmar Podgorschek. Die in der jüngsten Ausgabe des Nachrichtenmagazins Profil veröffentliche Reportage über den PR-Berater Wolfgang Rosam und seine Arbeit für die Hypo Alpe Adria dürfte nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Sittenbild sein, das in diesem Bank-Institut geherrscht habe, so Podgorschek, der in diesem Zusammenhang von "Public Relations für die Hypo Alpe Adria auf Staatskosten" spricht.

Podgorschek interessieren dabei vor allem die politischen Verflechtungen: Er fordert daher Aufklärung darüber, welche internen und externen PR-Experten für die Hypo Alpe Adria tätig waren, welche Aufgaben sie hatten und auf Grund welcher Qualifikation sie bestellt wurden. Darüber hinaus sollten auch die entstandenen Gesamtkosten für die gescheiterte PR-Arbeit der Hypo Alpe Adria offengelegt werden, fordert Podgorschek.

Aus den bisher vorliegenden Erkenntnissen gehe hervor, dass für die PR-Arbeit in erster Linie der ÖVP nahestehende Personen ausgewählt wurden, so Podgorschek. Er verlangt Aufklärung darüber, ob und inwiefern die jeweiligen ÖVP-Finanzminister auf die Auswahl und die Arbeit der von der Hypo-Alpe Adria beauftragten PR-Leute Einfluss genommen und daraus eventuell politisches Kapital geschlagen haben.

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