Wienwoche 2015 hat "Lust daran, Sand im Getriebe zu sein"

17 Kunstprojekte unter dem Motto "Harmonija, na ja" von 18. September bis 3. Oktober

Wien (OTS/RK) - Ein "sperriges und superkorrektes Agitationsfestival" hat die künstlerische Leitung der "Wienwoche" für die diesjährige Auflage heute, Mittwoch, angekündigt. Von der Eröffnungsfeier am 18. September im "Fluc" (2., Praterstern 5) bis zur abschließenden Varieté-Show am 3. Oktober im "Kleynkunsttheater" (20., Wallensteinplatz 6) sollen insgesamt 17 Kunstprojekte "wie durch ein Brennglas" den Fokus auf soziale Widerstände lenken und deren "enorme subversive Kraft" offenlegen.

Zum vierten Mal findet die jährliche Wienwoche heuer statt, zum letzten Mal stehen Radostina Patulova und Can Gülcü der Veranstaltungsreihe leitend vor. So war die Programmpräsentation auch geprägt von einem Rückblick der beiden auf die vergangenen Jahre:
"Sand im Getriebe" wollte man seit jeher sein und der Frage nachgehen, was "ein einzelnes Sandkorn im Zahnrad verändern kann". In der Vielfalt der künstlerischen Erzählformen - Bühne, Film, Performances im öffentlichen Raum - verstanden sich Patulova und Gülcü als "Cliniclowns ohne Grenzen". In die Realität wollten sie "durch künstlerische Mittel" eingreifen - wobei Pastulova zugab, in der Vergangenheit dabei "selten zaghaft" vorgegangen zu sein. Umso mehr zeigten sich die beiden erfreut, dass "renommierte Institutionen" ihre "neuen, offenen Kulturformen" in deren Arbeit aufgegriffen hätten.

Die Wienwoche geht zurück auf eine Initiative der Wiener Grünen und wird vom "Verein zur Förderung der Stadtbenutzung" organisiert. Detaillierte Informationen zum diesjährigen Programm im Internet auf www.wienwoche.org.

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