FPÖ–Schimanek: „Lies-Aktionen von Salafisten sind ein Schlag ins Gesicht der Frauenrechte“

Salafistische Ideologie ist nicht mit abendländischen Werten kompatibel

Wörgl (OTS) - Mittlerweile sind die Verbindungen zwischen den Salafisten und den Terroristen des Islamischen Staates sehr gut bekannt. Umso erschreckender ist es deshalb für FPÖ-NAbg. Carmen Schimanek, dass die umstrittenen "Lies"-Koranverteilungen der Salafisten in Österreich immer noch geduldet werden. Wie am vergangenen Wochenende, bei einer Verteilaktion in Wörgl.

"Besonders als Frau entsetzt es mich, dass die Salafisten ihre Ideen immer noch unbehelligt verbreiten können. Als ich die beiden Herren angesprochen habe, um nach der Genehmigung für die Aktion zu fragen, wollte ich ihnen, wie hierzulande üblich, die Hand geben. Allerdings verweigerte mir das einer der. Ich frage mich, ob das daran liegt, dass es daran gelegen hat, dass ich als fremde Frau in seinen Augen unrein bin. Das ist eine Gesinnung, die in Österreich nichts verloren hat", meint Schimanek. Ebenfalls stößt sie sich an dem Frauenbild, welches die Salafisten verbreiten: "Sie lehnen explizit die Gleichberechtigung von Frauen ab und wollen körperliche Züchtigung durch den Ehemann legitimieren, wenn die Frau nicht gefügig ist. Dies widerspricht jeglichem Wertekonsens, den es in Europa gibt."

Schimanek erwartet sich von Bürgermeistern, dass sie keine Genehmigungen für diese "Lies"-Aktionen ausstellen. "Dass die Salafisten ihre Propaganda immer noch verbreiten, ist ein Schlag ins Gesicht der Frauenrechte, welche wir uns über Jahrzehnte hart erkämpft haben", meint Schimanek.

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