Herz und Lunge als Einheit behandeln

Der Vorstand der Internen Abteilung im Hartmannspital, Doz.DDr. Manfred Wonisch, ist Kardiologe und Sportwissenschaftler und hat im wahrsten Sinne des Wortes ein Herz für die Lunge.

Hartmannspital GmbH Wien (OTS) - Herz und Lunge sind eine untrennbare Einheit und beeinflussen sich gegenseitig.
Pulmologen sind die Spezialisten für die Atmung und die Lunge, die Kardiologen beschäftigen sich mit den Erkrankungen des Herzens. Herzschwäche, Atemnot, Husten, Wassereinlagerungen in den Beinen sind Beispiele für Symptome, die mit einer Erkrankung des Herzens und der Lunge zusammenhängen können.
Ein schwaches Herz kann beispielsweise zu Atemnot, chronischem Husten und Wasser in der Lunge und in den Beinen und führen. Die "Raucherlunge", in der Fachsprache COPD genannt, kann zu Herzschwäche führen.

Herz- und Lungenspezialisten an einer Abteilung

"Speziell Patientinnen und Patienten mit zunehmendem Alter sind betroffen, deshalb arbeiten wir gerade am Aufbau einer eigenen kardiopulmonalen Station. Für unsere Patienten kann es nur ein Gewinn sein, beide Spezialisten an einer Abteilung zu haben. Die Zusammenarbeit der beiden Spezialistenteams funktioniert im Alltag bereits jetzt einwandfrei", so der Abteilungsvorstand und Kardiologe.

Regelmäßige und rasche Kommunikation zwischen den Fachärzten ermöglicht eine abgestimmte Diagnostik und Behandlung mit langfristigem Erfolg und somit mehr Lebensqualität für die Patienten. Zur Abklärung der Ursache für die Beschwerden können die beiden Fachrichtungen aus einem breiten Spektrum an Untersuchungsmethoden schöpfen.

Der genaue Blick auf Herz, Lunge und die Gefäße - hochauflösender Ultraschall

Der Herzultraschall erlaubt einen genauen Blick auf die Herzstruktur und die Blutgefäße und ermöglicht die Beurteilung der Herzleistung, die Beschaffenheit der Herzkammern, Herzklappen und des Herzmuskels. Mit der Anschaffung eines transösophagealen Ultraschallgeräts (Herzultraschall über die Speiseröhre) im Hartmannspital kann das Herz noch näher direkt von der Speiseröhre aus betrachtet werden. Die Patienten erhalten dabei eine leichte Sedierung.
Mit dem EBUS (Endobronchialer Ultraschall) können Lungenfachärzte im Rahmen einer Lungenspiegelung auch die Umgebung der Atemwege betrachten.
Der farbkodierte Doppler-Ultraschall macht Durchblutungsstörungen und Verengungen der Aorta, der Beingefäße und der hirnversorgenden Halsgefäße (Carotis) sichtbar und gibt Aufschluss über die Auswirkungen auf Herz und Lunge.

Spiroergometrie: Herz und Lunge unter Belastung testen

Patienten mit Herzschwäche leiden speziell bei Belastung an Atemnot. Durch eine Testung auf dem Fahrrad-Ergometer kann die Lungen- und Herzfunktion genau analysiert werden. Mit Hilfe einer Gesichtsmaske werden die Atemgase und somit die Reaktion von Herz, Lunge und Kreislauf gemessen und die Therapie kann optimal eingestellt werden.

Die Spiroergometrie ist das Spezialgebiet von Abteilungsvorstand Wonisch. Neben der genauen Abklärung von Herz- und Lungenpatienten setzt er als Sportwissenschaftler die Spiroergometrie auch in der Leistungstestung und Trainingsplanung von Sportlern ein.

Hartmannspital - seit 150 Jahren eine Oase der Heilung

Das Hartmannspital hat neben der Behandlung von Magen- und Darmerkrankungen einen Schwerpunkt in der Kardiologie und der Pulmologie gesetzt, der auch im Franziskusverbund gemeinsam mit dem Krankenhaus St. Elisabeth weiter ausgebaut wird.
Ein erfahrenes Team aus Lungenfachärzten und moderne Untersuchungsmethoden vom hochauflösenden Herzultraschall bis hin zum Schlaflabor sichern eine Rundumversorgung von Patienten mit Herz- und Atemwegserkrankungen.

"Gerade die Verbindung von Herz- und Lungenkrankheiten entsprechen meinem persönlichen Interesse", so Wonisch, der sich speziellen Untersuchungstechniken für Herz und Lunge auch in seiner wissenschaftlichen Tätigkeit in Vorträgen und Publikationen widmet.

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