FP-Schock: Flughafen Wien als rot-schwarzes Privilegien-Eldorado

Polit-Günstlinge im Vorstand bekommen weit mehr als der Wiener Bürgermeister

Wien (OTS) - Sie können über das Salär von Michael Häupl nur mitleidig lächeln: Die beiden Vorstandsdirektoren der Flughafen Wien AG kassierten im vergangenen Jahr fast 450.000 Euro pro Nase. "Nebengeräusche" wie etwa Dienstwagen oder Zusatzpension gab es extra. "Obwohl das Unternehmen noch unter den Folgen des Skylink-Debakels zu leiden hat, durfte sich jeder von ihnen zusätzlich zu seinem Fixgehalt in Höhe von knapp 260.000 Euro über eine Prämie in Höhe von beinahe 190.000 Euro freuen. Da können die Maßstäbe für die Zielerreichung nicht sonderlich hoch gesteckt gewesen sein", erklärt Wiens FPÖ-Finanzexperte Stadtrat DDr. Eduard Schock. Was ihm besonders unangenehm auffällt: "Im Hinblick auf vorhersehbare Machtverschiebungen bei der Wiener Wahl im Oktober wurden die Verträge dieser Polit-Günstlinge vorsichtshalber gleich einmal vorzeitig um fünf Jahre verlängert." Sollten diese Arbeitsverhältnisse vor Zeitablauf aufgelöst werden, müsse trotzdem weiter gezahlt werden. Schock: "Ein ehemaliger Vorstandsdirektor hat sich aufgrund eines ähnlichen Vertrags eine Millionen-Ablöse für entgangene Ansprüche erstritten. Entweder haben die Verantwortlichen daraus nichts gelernt, oder sie wollten einfach ohne Rücksicht auf das Unternehmen ihre Protegés finanziell absichern." (Schluss)

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