LH Pühringer gratuliert Demenzservicestelle Gmunden/Regau

Seit 10 Jahren für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen

Bad Ischl (OTS) - Die Demenzservicestelle Gmunden/Regau der MAS Alzheimerhilfe ist eine von derzeit sechs vom Land Oberösterreich geförderten, qualifizierten Versorgungseinrichtungen. "Seit 10 Jahren ist diese Demenzservicestelle für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen in Gmunden, Vöcklabruck und Wels Land da", nahm Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am 31. August 2015 diesen freudigen Grund zum Anlass und empfing im Linzer Landhaus Felicitas Zehetner, Edith Span und Gabriela Rathje als Vertreterinnen der MAS Alzheimerhilfe. Pühringer bedankte sich bei der Organisation für die "wertvolle Arbeit für die Gemeinschaft", gratulierte zum Erfolg und lobte die "vorbildliche positive wertschätzende und personenzentrierte Grundhaltung zu Alter und Demenz". Die Geschäftsführerin der MAS Alzheimerhilfe, Edith Span, schätzt den Weitblick der Politik, das Thema Demenz schon vor Jahren als Vorreiter aktiv angegangen zu sein. "Betroffene und Angehörige profitieren von grundfinanzierten Strukturen, die wissenschaftlich abgesichert, langfristig angelegt und individuell auf die Bedürfnisse der Betroffenen ausgerichtet sind, damit die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und deren Angehörige verbessert werden", so Span.

Demenzservicestelle als gelebtes Vorzeigebeispiel der Demenzversorgung
Pühringer hob die Demenzservicestelle als "gelebtes Vorzeigebeispiel der Demenzversorgung, das nicht mehr wegzudenken ist" hervor und unterstrich den besonderen Wert als "niederschwellige Anlaufstelle mit konkreten Hilfsangeboten für Menschen mit Demenz und deren Angehörige". Das Versorgungsmodell für Betroffene und Angehörige bietet neben einer kostenlosen psychologischen Abklärung auch stadiengerechtes Training für Menschen mit Demenz an. "Dieses Training soll bewirken, dass Personen mit Demenz ihre Ressourcen verstärkt wahrnehmen und damit die Defizite weniger betont werden", sagt Span. Die Leiterin der Demenzservicestelle Gmunden/Regau, Gabriela Rathje, will Hoffnung machen: "Ein Leben mit Alzheimer ist möglich. Denn je früher mit der richtigen Therapie begonnen werden kann, desto besser kann der Verlauf der Krankheit verlangsamt werden."

Herausforderung Demenz gemeinsam bewältigen

Die Zahl der Menschen mit Demenz steigt ebenso wie die Kosten für unser Gesundheitssystem. Gleichzeitig wachsen die Aufgaben und Herausforderungen, da auch medikamentöse Therapien zur Heilung der Krankheit nicht in Sicht sind, analysieren sie gemeinsam die Situation. "Wir stehen gemeinsam vor einer der größten medizinischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit und die Weiterentwicklung zeitgemäßer Versorgungsangebote - wie eben der Demenzservicestellen -wird auch ein wichtiger Teil der Nationalen Demenzstrategie 2015 sein", sind sie sich einig. Pühringer hebt hervor: "Das bewährte und etablierte Versorgungsmodell der Demenzservicestelle wird sicherlich eine wichtige Vorlage in der Zukunftsbewältigung hinsichtlich einer konkreten Hilfestellung für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen sein. Ebenso braucht es eine interdisziplinäre Herangehensweise und es heißt, Allianzen schließen und alle Kräfte zu bündeln im Kampf gegen das Vergessen." Gemeinsam mit der MAS Alzheimerhilfe ist es Pühringer noch ein Anliegen, dass Angehörige Entlastungsangebote in Anspruch nehmen und sich professionelle Hilfe holen. Er verweist auf die gute Erreichbarkeit durch das flächendeckende Angebot der Demenzservicestellen in Oberösterreich: "Die emotionale und körperliche Belastung ist hoch und wird allmählich immer belastender. Es ist wichtig, rechtzeitig Hilfe zu holen, bevor man der Aufgabe nicht mehr gewachsen ist. Die ExpertInnen der Demenzservicestelle stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung. Oft genügt auch schon ein Telefonat."

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