Schmid zu FPÖ-Haider: Flüchtlingsvergleich mit Wasserrohrbruch menschenverachtend

Wien (OTS/SK) - Die heutigen Aussagen des FPÖ-Abgeordneten Haider im Rahmen der Nationalrats-Sondersitzung zum Thema Asyl sind für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid "mehr als menschenverachtend". "Menschen, die vor Krieg und Elend flüchten und nach Europa kommen, um die Chance auf ein gewaltfreies Leben zu bekommen, mit einem Wasserrohrbruch, bei dem es nichts bringe, das Wasser auf alle Zimmer zu verteilen, zu vergleichen, reiht sich ein in die traurige Tradition der FPÖ, Menschen, denen es schlecht ergeht, herabzuwürdigen", so Schmid am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer erinnert in diesem Zusammenhang an die pietätlose Aussage von FPÖ-Chef Strache, dass "das Boot voll" sei und keine weiteren Schutzsuchenden mehr aufgenommen werden dürften - "in vollem Bewusstsein darüber, dass bereits tausende Menschen auf dem gefährlichen Fluchtweg über das Mittelmeer ums Leben gekommen sind und sich tagtäglich hunderte Menschen trotzdem auf diesen Weg machen, weil dieses Risiko auf sich zu nehmen immer noch mehr Hoffnung verheißt, als die Lage in ihrem Heimatländern". **** (Schluss) bj

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0004