SP-Tanja Wehsely ad Arbeitsmarkt: Menschen unterstützen und nicht gegeneinander ausspielen

Wien (OTS/SPW-K) - "Hauptgrund für die steigende Arbeitslosigkeit ist der nach wie vor stotternde europäische Konjunkturmotor. Die einzig wirklich richtige Maßnahme, die Konjunktur wieder anzukurbeln, lautet: investieren! Europa muss sich aus der Krise heraus investieren", so SP-Gemeinderätin Tanja Wehsely zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten.

"Wien setzt alles daran, die Konjunktur zu stützen. So leisten die Stadt Wien und ihre Unternehmungen mit gezielten und notwendigen Investitionen von rund 2,6 Mrd. Euro einen erheblichen Beitrag. Allein im vergangenen Jahr hat Wien 223 Millionen Euro zusätzlich in den Standort investiert. Durch gebündelte Maßnahmen der Wirtschaftsagentur Wien wurden über 3.000 Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert. Und selbstverständlich unternehmen wir gemeinsam mit dem AMS Wien alles, um die Menschen bestmöglich zu unterstützen", betont die SP-Politikerin.

Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit- Wiener Ausbildungsgarantie best practice für Ausbildung bis 18=

"Um vor allem Jugendlichen einen guten Start in das Berufsleben zu ermöglichen, bauen wir die Wiener Ausbildungsgarantie kontinuierlich aus", versichert Wehsely.

Herzstück ist dabei die überbetriebliche Lehrausbildung für rund 3.500 Jugendliche, die sonst keine Lehrstelle hätten.
"Für das Ausbildungsjahr 2015/16 nehmen das AMS und die Stadt Wien 62 Mio. Euro in die Hand. Mit der spacelab-Produktionsschule Wien unterstützten wir außerdem Jugendliche, die es schwer haben, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen und eröffnen neue Zukunftsperspektiven. Die Wiener Ausbildungsgarantie ist jedenfalls best practice für die österreichweit geplante ‚Ausbildung bis 18’", weiß die stellvertretende waff-Vorstandsvorsitzende.

Wien investiert in die Aus- und Weiterbildung von ArbeitnehmerInnen=

"Wien investiert aber auch gezielt in die Aus- und Weiterbildung der Wiener ArbeitnehmerInnen, etwa durch die Programme des waff (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds)", betont Wehsely, und: "Der waff steht dabei für proaktive Arbeitsmarktpolitik und unterstützt insbesondere auch beschäftige WienerInnen, um ihre beruflichen Entwicklungschancen gezielt zu verbessern."

Wehsely verweist insbesondere auf den Qualifikationsplan Wien 2020, der vor allem WienerInnen mit höchstens Pflichtschulabschluss zu einer besseren Ausbildung verhelfen soll.
"Wer einen Lehrabschluss hat, hat ein weitaus geringeres Risiko, arbeitslos zu werden. Deswegen unterstützen wir WienerInnen, die höchstens die Pflichtschule absolviert haben, umfassend beim Nachholen des Lehrabschlusses - etwa mit bis zu 3.000 Euro im Rahmen des waff-Chancen-Schecks", unterstreicht Tanja Wehsely.

Eine weitere Maßnahme ist das Programm "Jobs mit Ausbildung".
Hier unterstützen der waff und das AMS Unternehmen, die Bedarf an speziell qualifizierten Fachkräften haben.
"Das bringt jährlich 1.000 arbeitssuchenden Menschen eine Top-Ausbildung plus einen fixen Job", so Wehsely. Auch hier liegt der Schwerpunkt auf dem Nachholen des Lehrabschlusses, wie die SP-Politikerin versichert.

Wehsely ad Opposition: Betroffenheit der Menschen für Stimmenmaximierung auszunutzen ist schäbig=

"Wien tut jedenfalls alles für bessere Chancen der Wiener ArbeitnehmerInnen. Wien leistet seinen Beitrag, um die Konjunktur zu stützen. Das permanente Krakeelen der Opposition ist mehr als verzichtbar. Die Wiener ÖVP soll sich besser bei ihren Ministern, allen voran ihrem Finanzminister, für ausreichend Finanzmittel zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit stark machen, als sich permanent auf PR-Tour zu begeben und obendrein die Neiddebatte zu schüren. Die FPÖ dagegen hat nichts anderes zu tun, als die angespannte Lage von Wirtschaft und Arbeitsmarkt für ihre Hass- und Hetzpolitik zu missbrauchen. Die Betroffenheit von Menschen für Stimmenmaximierung auszunutzen, ist schäbig, und zeugt von mangelnder Verantwortung für die Wienerinnen und Wiener. Wir lassen die Menschen in dieser Stadt jedenfalls nicht im Regen stehen. Die Themen Arbeitsplätze, Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit sind und bleiben für unszentrales Anliegen."

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