Flüchtlinge: Belegschaftsvertretung dankt ÖBB-MitarbeiterInnen für große Hilfsbereitschaft

vida-Gewerkschafter Hebenstreit: EisenbahnerInnen, Zivilgesellschaft und Exekutive haben gemeinsam vorbildlichen und sehr menschlichen Einsatz unter Beweis gestellt

Wien (OTS) - "Ich möchte mich im Namen der Belegschaftsvertretung für die großartige Leistung der Kolleginnen und Kollegen bedanken, die die gestrige Ausnahmesituation durch den riesigen Andrang von Flüchtlingen auf die ÖBB-Züge von Budapest nach München mit viel Feingefühl und Besonnenheit gemeistert haben", betont der Vorsitzende des Fachbereichs Eisenbahn in der Gewerkschaft vida, ÖBB-Konzernbetriebsratsvorsitzender Roman Hebenstreit. "Durch den engagierten Einsatz der ÖBB-MitarbeiterInnen konnte der Betrieb trotz der schwierigen Umstände weitgehend reibungslos aufrechterhalten werden." Dank gebühre auch den zahlreichen freiwilligen HelferInnen, die an den Bahnhöfen die Flüchtlinge mit Lebensmitteln, Getränken und Hygieneartikeln versorgt haben. Hervorzuheben sei außerdem der vorbildliche Einsatz der Exekutive, dank dem die teils emotional extrem aufgeladene Situation in geordnete Bahnen gelenkt werden konnte, sagt Hebenstreit. ****

"Der gestrige Tag hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, dass ausreichend qualifiziertes Personal in den Zügen und an den Bahnhöfen vorhanden ist, um für Sicherheit und Ordnung zu sorgen", unterstreicht Hebenstreit. "Im nächsten Schritt werden wir gemeinsam mit den betroffenen KollegInnen eruieren, wo es angesichts dieser Ausnahmesituation konkrete Probleme oder Personalmangel gegeben hat und weitere Verbesserungsmaßnahmen mit den Vorständen besprechen", erklärt Hebenstreit.

Trotz der angespannten Situation an der Staatsgrenze haben die MitarbeiterInnen richtig reagiert und die Züge nicht völlig überfüllt durch Österreich fahren lassen. "Auch in Ausnahmesituationen muss die Sicherheit im Eisenbahnverkehr gewährleistet bleiben", so der vida-Gewerkschafter. "Die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner haben gestern mit ihrem engagierten Einsatz ihren großen Willen zu Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit bewiesen. Hunderten hilfebedürftigen Menschen konnte dadurch zumindest ein Stück Zuversicht auf ihrem beschwerlichen Weg mitgegeben werden", sagt Hebenstreit. (Schluss)

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