Meinl-Reisinger: Arbeitsmarktdaten zeigen die Konzeptlosigkeit der Wiener Stadtregierung

Über ein Drittel aller Arbeitslosen kommt aus Wien

Wien (OTS) - "Die Arbeitsmarktlage in Wien ist eine logische Entwicklung auf Grund der konzeptlosen Wiener Stadtpolitik. Es reicht nun einmal nicht aus, das Thema zu plakatieren. Häupl ist nun gefordert, endlich etwas zu tun. Wien braucht echte Veränderung, das wird anhand dieser Zahlen sehr deutlich", kommentiert Beate Meinl-Reisinger, Spitzenkandidatin von NEOS Wien, die aktuellen Arbeitsmarktdaten vom August 2015.

Die Wiener Stadtregierung könne sich die Daten auch nicht schönreden:
"Die Zunahme der Arbeitslosenzahlen ist durch die Abnahme der Schulungsteilnehmer_innen nicht einmal ansatzweise zu erklären", so Meinl-Reisinger. Nicht jede Wienerin und jeder Wiener finde so rasch einen neuen Job wie Frau Stenzel. Hier zeige sich auch die Wiener Bildungsmisere, denn etwa jeder zweite Arbeitslose habe lediglich einen Pflichtschulabschluss. Sie kritisiert: "Ein Fünftel dieser jungen Menschen kann nicht ausreichend lesen, ein Drittel hat keine ausreichenden mathematischen Kenntnisse. Wir schicken diese Menschen direkt ans AMS."

"Die Wiener Stadtregierung ist nun gefordert, endlich auf diese alarmierenden Zahlen zu reagieren", fordert Meinl-Reisinger. Sie fordert erneut die Entlastung der Unternehmer_innen, denn nur sie schaffen Jobs: "Die Lohnnebenkosten sind in Wien exorbitant hoch, und es wäre ein Leichtes, sie zu senken. Die Wiener Stadtregierung könnte auf sehr einfachem Wege etwa die U-Bahnsteuer, ein Wiener Unikum, abschaffen. Auch die Wirtschaftskammer ist hier gefordert, etwa durch die überfällige Streichung der Kammerumlage II", so die Spitzenkandidatin abschließend.

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