AUF/AFH-Reindl: Reduktion des Bundesheeres war ein Fehler

AUF/AFH stellt Bedingungen für Flüchtlingshilfe durch das Bundesheer

Wien (OTS) - Der AUF/AFH-Fraktionsführer im Zentralausschuss, Vizeleutnant Manfred Reindl, bekennt sich grundsätzlich zur Flüchtlingshilfe durch das Bundesheer im Rahmen eines Assistenzeinsatzes. "Selbstverständlich können wir das machen, denn unsere Baupioniere sind Profis bei der Errichtung von Camps, wir machen das ja bei jedem Einsatz und jeder Übung so der freiheitliche Personalvertretungschef. "Leider haben wir unser gutes Sanitätssystem durch falsche Reformen in den letzten Jahren so weit herunter gefahren, dass es schwer wird, die Hygiene und die medizinische Versorgung umfassend zu gewährleisten. Jetzt bräuchten wir das alles wieder! Da muss eben investiert werden", so Reindl weiter.

Tatsächlich wurde das medizinische System des Bundesheeres in den letzten Jahren stark reduziert. Nun zeigt sich, dass es nicht gleich eine rein militärische Angelegenheit sein muss um diese Fähigkeit zu haben: für Gesundheitschecks, Behandlungen und Krankentransporte. Die Lage kann sich, wie man an der Flüchtlingsproblematik leicht erkennt, sehr rasch zuspitzen. Die Reduktion des Bundesheeres und der Abbau der militärischen Fähigkeiten waren offensichtlich ein Fehler. Auch die Transportlogistik wäre durch das Bundesheer leicht zu bewältigen. Allerdings wurden durch die zahlreichen Verkäufe von Heeresfahrzeugen die Transportmöglichkeiten stark eingeschränkt. "Auch hier muss man wieder investieren", so Reindl.

Nachdem nun dieKontrollen in der Nähe von Grenzübergängen wieder eingeführt worden sind, werden viele Flüchtlinge auf die grüne Grenze ausweichen. "Die AUF/AFH fordert daher die sofortige Überwachung der gesamten Staatsgrenze durch das Bundesheer, so wie es das Jahrzehnte lang im Burgenland bereits sehr erfolgreich durchgeführt hat. Wir brauchen dazu ein Mehr an Personal; sinnvoll geht das nur, wenn die Grundwehrdienstdauer wieder auf acht Monate angehoben wird", so Reindl. "Ein solcher Assistenzeinsatz, der den Soldaten zusätzliche Belastungen und Gesundheitsrisiken auferlegt, kann jedoch nur erfolgversprechend umgesetzt werden, wenn die Soldaten auch nach den Einsatzbedingungen bezahlt werden", fordert Reindl. "Außerdem sind wir keine Hilfskräfte, sondern wenn, dann übernimmt die Federführung das Bundesheer und nicht irgendwelche Hilfsorganisationen, denn wir wissen das aus unseren Auslandseinsätzen, dass unsere Leute Profis sind", so der Personalvertreter.

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