Flüchtlinge - Stronach/Hagen: Regierung hat Problem bis zuletzt unterschätzt!

Temporäre Grenzkontrollen und eigene Grenzpolizei gefordert

Wien (OTS) - "Seit einem Jahr fordern wir die Regierung dazu auf, sich verstärkt dem Kampf gegen Schlepperkriminalität zu widmen - doch sie steckte lieber den Kopf in den Sand statt präventiv gegen diesen Menschenhandel vorzugehen. Das tragische Unglück auf der A4 war zwar nicht vorherzusehen, es darf aber auch niemanden überraschen", kritisiert Team Stronach Generalsekretär und Sicherheitssprecher Christoph Hagen und verstärkt abermals seine Forderung nach temporären Kontrollen an Österreichs Grenzen zu Ungarn, Slowenien, Italien und die Slowakei. Er kündigt auch an, bei der nächstwöchigen Sondersitzung einen Antrag auf Installierung einer eigenen Grenzpolizei an die Innenministerin zu stellen - "ganz nach dem Vorbild der ehemaligen Grenzgendarmerie mit dreimonatiger Ausbildung", so Hagen.

Allein im ersten Halbjahr 2015 hat es in Österreich 203 Anklageerhebungen wegen Schlepperei gegeben - "das sind fast gleich viele wie im gesamten Vorjahr (296)", mahnt der Team Stronach Generalsekretär. Und weiter: "Die Regierung hat das Flüchtlingsproblem bis zuletzt fahrlässig unterschätzt - vielleicht ist die Tragödie auf der A4 der notwendige Weckruf, national und internationale Maßnahmen zu setzen!" Nur durch gesicherte Schutzzonen in den Heimatländern könne die Flüchtlingsproblematik grundlegend gelöst werden. "Wenn wir nicht sofort beginnen, das Übel an der Wurzel zu packen, werden wir mit allen Bemühungen in Österreich scheitern", schließt Hagen.

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