Glawischnig zu Flüchtlingstragödie: Endliche legale Fluchtmöglichkeiten für Kriegsflüchtlinge schaffen

Grüne: Europäische Politik muss sich entscheiden, ob sie solche Tragödien weiterhin in Kauf nimmt

Wien (OTS) - "71 Menschen, die vor Krieg und Verfolgung flüchteten, sind in einem LKW auf grauenvolle Weise gestorben", zeigt sich die Bundessprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, über die Flüchtlingstragödie, die sich auf österreichischem Boden ereignet hat, zutiefst erschüttert.

"Die europäische Politik muss sich jetzt endlich entscheiden, ob sie solche Tragödien weiterhin in Kauf nehmen will oder ob sie endlich legale Möglichkeiten für Kriegsflüchtlinge schafft", appelliert Glawischnig an die Verantwortlichen auf EU-Ebene und in der österreichischen Bundesregierung.

Scharfe Kritik übt Glawischnig an der Inhumanität der ungarischen Regierung. Wie gestern bekannt wurde, will die ungarische Regierung nun noch härter gegen Flüchtlinge vorgehen und setzt künftig an den Grenzen Wasserwerfer und Gummistöcke gegen schutzsuchende Menschen ein: "Der ungarische Umgang mit Flüchtlingen kann nur mehr als unwürdig bezeichnet werden".

"Österreich sollte sich jetzt jedenfalls auf die Seite der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel stellen, die gestern betonte, dass Europas Tür für Kriegsflüchtlinge offen bleiben müsse", sagt Glawischnig.

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