Flüchtlingsdrama auf der A4 - Stronach/Lugar: Ungarn in die Pflicht nehmen

Wien (OTS) - "Das Flüchtlingsdrama mit mehr als 70 Toten auf der A4 ist das fatale Ergebnis der ungarischen Anti-Flüchtlingspolitik", kritisiert Team Stronach Klubobmann Robert Lugar. "Die ungarische Regierung zeigt sich ja schon des längeren unwillig und überfordert, das Flüchtlingsproblem im eigenen Land zu lösen. Mit fremdenfeindlichen Plakaten, kilometerlangen Stacheldrahtzäunen und dem Durchwinken von Schleppern an der Grenze versucht sie es weiterzuschieben - ein tödliches Spiel mit Menschenleben!"

Der Team Stronach Klubobmann fordert Außenminister Kurz auf, unverzüglich Gespräche mit Ungarns Regierung aufzunehmen, weil "welchen Grund kann es geben, dass mehr als 70 Menschen, die nach wochenlanger Flucht aus ihrer Heimat das sichere Ungarn endlich erreicht haben, sich unter menschenunwürdigen Umständen in einen viel zu kleinen Lastwagen zwängen? Dies ist doch nur möglich, wenn dies unter Zwang geschieht und von den ungarischen Behörden gebilligt wird", mutmaßt Lugar.

Der Kampf gegen Schlepper müsse härter geführt werden, so der Team Stronach Klubobmann. Neben (bis zu) lebenslangen Haftstrafen für Menschenschmuggler müssten auch auf internationaler Ebene endlich die Rahmenbedingungen für gesicherte Schutzzonen in den Heimatländern geschaffen werden - "das würde der Asylindustrie die Grundlage nehmen", so Lugar.

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