Mailath: „Nicht Grenzen zu, sondern Herzen auf“

Wiens Kulturstadtrat zum Flüchtlingsthema beim Abschluß des Literaturfestivals o-töne

Wien (OTS) - "Solidarität, Mitgefühl und Menschlichkeit" sei laut Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny die einzig richtige Antwort auf die Flüchtlingstragödie, die Österreich nunmehr in ihrem ganzen Ausmaß erreicht hat. "Das dumme Gerede von Wirtschaftsflüchtlingen, die sich unsere Sozialleistungen erschleichen wollen, führt sich angesichts von Toten, die in Schlepperautos elendiglich zugrunde gehen, ad absurdum‘", betonte Mailath bei der Abschlußveranstaltung des Literaturfestivals o-töne heute, Donnerstag, im Museumsquartier Wien.

"Nicht Grenzen zu, sondern Herzen auf, muß die Devise sein. Das Europa der Zukunft wird nicht mehr das Europa der abgegrenzten, ethnisch klar zuordenbaren Nationen sein. Europa wird entweder bunt, vielfältig oder gar nicht sein. Es gilt daher nicht, das Eigene gegen das Andere zu verteidigen. Es gilt, das Andere in das Eigene zu integrieren", so der Kulturstadtrat weiter.

Mailath betonte auch, daß Wien mit der aktuellen Herausforderung durch die vielen hilfesuchenden Menschen verantwortungsbewußt umgehe und auch Lösungen anbiete: "In Wien gibt es keine Zeltlager. Wien hilft umfassend, gut organisiert und effizient. Die Unterkünfte wurden von 8.000 auf 10.000 erhöht. Wien übererfüllt seine Quote und nimmt minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge auf. Wer helfen will, kann sich auf der eigens eingerichteten Seite der Stadt ‚Hilfe für Flüchtlinge in Wien‘ informieren. Wien zeigt damit, was Solidarität ist", so Wiens Wissenschafts- und Kulturstadtrat abschließend.

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