Samariterbund: Tiefe Betroffenheit über Flüchtlingstragödie

Hundsmüller: „Eine europäische Lösung zur Verhinderung menschlicher Tragödien ist mehr als überfällig“

Wien (OTS) - Der Samariterbund zeigt sich tief bestürzt über das Schicksal der Flüchtlinge, die heute in einem LKW im Burgenland tot aufgefunden wurden. "Es ist eine fürchterliche Tragödie, dass Menschen, die auf der Flucht vor Terror und Krieg in Österreich Schutz suchen, auf unseren Straßen sterben. Es kann nicht darum gehen Grenzen dicht zu machen und Länder abzuschotten, sondern der Mensch muss nach wie vor im Mittelpunkt unseres Handelns stehen. Solange Menschen aus Krisengebieten die EU-Länder nur illegal erreichen können, sind diese den Schleppern schutzlos ausgeliefert", so Reinhard Hundsmüller, Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.

Der Samariterbund fordert rasch eine einheitlich europäische Lösung, die Zusammenhalt und ein gemeinsames Vorgehen demonstrieren. "Eine europäische Lösung zur Verhinderung menschlichen Tragödien ist mehr als überfällig", so Hundsmüller weiter: "Der Samariterbund fordert rasche und sichere Zugänge zu Asylverfahren. Wir dürfen diese Menschen nicht ihrem Schicksal überlassen. Wir benötigen eine aktive europäische Außenpolitik und gezielte Entwicklungshilfe."

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