Blümel: Kampf gegen Schleppermafia verstärken

Abscheuliche Verbrechen müssen gemeinsam bekämpft werden - Reflexartiges Nein zu Vorschlägen in Flüchtlingsfragen kurzsichtig und kontraproduktiv

Wien, 27. August 2015 (ÖVP-PD) "Wir müssen gemeinsam an Lösungen in der Flüchtlingsthematik arbeiten. Denn es gibt hier nur einen Weg – und der ist Geschlossenheit", betont ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel und unterstreicht: "Reflexartiges Nein zu jedem Vorschlag ist kurzsichtig und kontraproduktiv. Und Fingerzeigen und Anschuldigungen helfen niemandem weiter, sondern schaffen nur Ängste und verstärken Probleme." Daher ruft der Generalsekretär einmal mehr zu einem gemeinsamen und intensiven Vorgehen auf – vor allem im Kampf gegen die menschenverachtende Schleppermafia. "Diese Verbrecher machen ihre Geschäfte mit dem Leid und dem Leben von Flüchtlingen. Wir müssen daher alles tun, um ihnen die Geschäftsgrundlage zu entziehen, damit nicht noch mehr Menschen ihr Leben auf gefährlichen Routen riskieren. Diese abscheulichen Verbrechen müssen gemeinsam und mit voller Energie bekämpft werden", stellt Blümel klar. Erst vor wenigen Minuten wurde bekannt, dass bis zu 50 Flüchtlinge in einem Schlepper-LKW sterben mussten. "Angesichts solcher Tragödien bringt es nichts, sich gegenseitig anzufeinden. Wir müssen jetzt gemeinsam und entschlossen handeln", stellt der ÖVP-Generalsekretär klar. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und der Außenminister Sebastian Kurz arbeiten intensiv an zukunftsorientierten Lösungen, daran den Druck auf die EU zu verstärken und Lösungen vor Ort in den Krisenregionen zu schaffen, wie der ÖVP-General betont. "Um der derzeitigen angespannten Situation zu begegnen, brauchen wir ein gemeinsames Vorgehen – in Österreich aber auch auf europäischer Ebene. Anfeindungen gegenüber denjenigen, die versuchen, Lösungen zu finden, sind hier keine Hilfe. Darum ein Appell an alle Seiten:
Statt sich in Anpatzereien und Verweigerung zu üben, brauchen wir jetzt konstruktive Vorschläge, um zu gemeinsamen Lösungen zu kommen", betont Gernot Blümel. ****

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