NEOS: Flüchtlings-Tragödie muss zu Umdenken in der Asylpolitik führen

Niki Scherak: "Wir müssen alles daran setzen, dass solche Unglücke auf europäischem Boden nie wieder passieren"

Wien (OTS) - Nach dieser unglaublichen Tragödie mit bis zu 50 toten Flüchtlingen in einem LKW bei Parndorf zeigt sich NEOS-Menschrechtssprecher Niki Scherak schockiert. "Wir haben immer befürchtet, dass es zu einer solchen Tragödie kommen könnte. Nun muss sich die österreichische Regierung die Frage gefallen lassen, ob sie auf bundes- und europäischer Ebene genug getan hat, um ein Unglück in diesem Ausmaß zu verhindern", so Scherak. "Wir können jetzt nicht zum Tagesgeschäft übergehen. Das Wegschauen auf allen politischen Ebenen muss endlich ein Ende haben."

"Die Antwort auf dieses Unglück kann nicht die alleinige Verstärkung der Grenzkontrollen und den Kontrollen in Zügen aus Ungarn sein. Flüchtlinge ohne Perspektive in ihren Heimatländern werden mit allen Mitteln probieren nach Europa zu gelangen und immer größerer Risiken in Kauf nehmen. Wenn wir die Zäune noch höher Bauen und die Grenzen verstärken, wird das nicht letzte Schreckensmeldung bleiben", so Scherak weiter. "Es muss endlich legale Wege geben, um in die europäische Union zu gelangen, wie zum Beispiel die Möglichkeit in Botschaften in den Herkunftsländern Asyl zu beantragen. Wir müssen alles daran setzen, dass solche Unglücke auf europäischem Boden nie wieder passieren."

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