Seniorenbundobmann Khol: Lob für Staatssekretärin Steßl

Seniorenbund sichert Staatssekretärin Hilfe für Pensionsmonitoring zu

Wien (OTS) - 27. August 2015 - Nach der heute wieder aufgeflammten Diskussion zum Pensionsmonitoring stellt Univ.-Prof. Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes und Präsident des Österreichischen Seniorenrates fest:

"Das gesetzliche Pensionsmonitoring, welches die ASVG-Pensionen und die Beamten erfassen muss, ist bisher noch immer nicht umgesetzt worden. Da muss man schon die Frage stellen: Wo bleibt endlich die politische Einigung? Der Seniorenbund unterstütze daher die Initiative von Steßl zur Einführung eines gesetzlichen Beamten-Pensionsmonitorings ab 2016."

Wie notwendig ein Pensionsmonitoring für alle Berufsgruppen wäre, zeigen die aktuellen Zahlen über die große Inanspruchnahme der sog. "Hacklerpension" für Lehrer. Nach einem Bericht des Rechnungshofes nahmen zwischen 2008 und 2013 73 % der Lehrer diese Frühpensionsart in Anspruch. Eine verstärkte Überwachung auch der Beamtenruhestände ist daher dringend notwendig.

Khol weiter: "Wichtig ist ein Monitoring gesetzlich einzuführen, welches für ASVG-Versicherte und für Beamte gleiche Kriterien am gleichen Tag vorsieht, da nur dadurch eine echte Vergleichbarkeit gegeben ist. In diesem Zusammenhang erneuere ich die Forderung nach einer Pensionskommission für beide Bereiche (gesetzliche Pensionen und öffentlicher Dienst), in gemeinsamer Verantwortung von BMASK und BMF, da dadurch dieses Ziel am besten erreicht werden kann.

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