Gudenus: Opfer der Wiener Kinderheime endlich anerkennen

SPÖ-Wien darf Vertuschung nicht länger unterstützen

Wien (OTS) - Seit Jahren ist bekannt, dass in roten Kinderheimen in Wien in den 70er und 80er Jahren regelrechte Terror-Regime geführt wurden, seit Jahren schweigt die Stadt Wien zu den Vorwürfen, erkennt die Opfer nicht an und ist nicht einmal so viel, ein Denkmal zu errichten. Nach der erfolglosen Helige-Kommission, die sich mit den Gräueltaten im Heim am Wilhelminenberg befasst hat, sollen nun Forscher des Instituts für Rechts- und Kriminalsoziologie (IRKS) die damaligen Vorkommnisse aufklären - allen voran die Missbrauchsvorwürfe an geistig behinderten Kindern und Jugendlichen, die im Pavillon 15 des einstigen Krankenhauses am Steinhof und der damaligen Abteilung für entwicklungsgestörte Kinder am Neurologischen Krankenhaus am Rosenhügel untergebracht waren. "Es ist zu hoffen, dass die SPÖ den Forschern des IRKS keine Steine in den Weg legen, um möglicherweise eigene Leute zu schützen", sagt der freiheitliche Klubobmann im Wiener Rathaus, Mag. Johann Gudenus, der daran erinnert, dass SPÖ und Grüne im Gemeinderat einen FPÖ-Antrag, Akten, die Hinweise auf die Täter aus den Horror-Heimen geben, nicht zu vernichten, niedergestimmt haben.

"Wieder einmal schiebt die SPÖ dieses traurige Thema komplett von sich und unternimmt nichts, damit die Opfer endlich entschädigt und rechtlich auch entsprechend als solche anerkannt werden. Wie viele Endberichte brauchen die Genossen noch, um hier endlich ihre Schuld einzugestehen und damit den Betroffenen den nötigen Respekt entgegenzubringen", fragt Gudenus ärgerlich. (Schluss)

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