Schmid/Schwantner: Fremdenhass darf nicht salonfähig werden

SPÖ-Bundesgeschäftsführer und Freiheitskämpfer/Innen-Vorsitzender fordern von Strache Distanzierung

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid und Johannes Schwantner, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer/innen, kritisierten mit Nachdruck die auf der Website des "Freiheitlichen Akademikerverbandes Salzburg" veröffentlichten rassistischen Texte. In diesen werden etwa Menschen aufgrund von Herkunft und Hautfarbe diskriminiert und "Arbeitslager" für Flüchtlinge gefordert. Für Schmid und Schwantner steht fest: "Ein solches Gedankengut darf in unserer Gesellschaft keinen Zentimeter Platz bekommen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Fremdenhass und Hetze salonfähig werden!" Schmid und Schwantner fragen sich weiters, "was diese ‚Akademiker‘ studiert haben - Geschichte sicherlich nicht. Denn die Forderung nach ‚Arbeitslagern‘ ist - gerade in einem Land mit unserer Vergangenheit - purer Zynismus". ****

Die FPÖ Salzburg hat sich gestern bereits von den Aussagen des Freiheitlichen Akademikerverbandes distanziert, dabei betont, dass letzterer keine Vorfeldorganisation der FPÖ ist, aber "vergessen zu erwähnen, dass er ihr sehr wohl nahe steht", unterstreicht Schmid. Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer fordert nun vor allem von FPÖ-Chef Strache und der Bundes-FPÖ eine Stellungnahme. "Es ist untragbar, dass eine der FPÖ nahestehende Organisation derartige Dinge von sich geben kann, ohne zurückgepfiffen zu werden", so Schmid. Auch Schwantner sieht besonders in der fehlenden Distanzierung der FPÖ ein Problem. "Eine Parlamentspartei, die sich nicht klar gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung positioniert, ist eine Gefahr für unsere Demokratie", betont Schwantner. (Schluss) ve/up

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