Junge ÖVP Landstraße fordert "Suburbcity" für Neu-Marx!

Leben im Grünen statt Betonwüste

Wien (OTS) - Lebensraum statt Bürokomplexen. Grünoase statt Betonwüste. Die Junge ÖVP Landstraße denkt weiter und fordert ein Vorzeigeprojekt für das Stadtentwicklungsgebiet Neu-Marx. Die "Suburbcity" soll Lebensraum im Grünen mit einem Baggersee und Sportmöglichkeiten verbinden. Vorstadtfeeling mitten in der City und ein Gewinn für ganz Wien.

Andere Städte machen es vor: Leben im Grünen und doch mitten in der Großstadt. Im Landstraßer Bezirksteil Neu-Marx gibt es das wohl letzte seiner Art, ein Stadtentwicklungsgebiet in Innenstadtlage. Durch die nicht zustande gekommene Ansiedlung des ORF, ist die Stadt Wien nun in Besitz eines 40.000 m2 großen Grundstücks. Wenn es nach den Zuständigen im Rathaus geht, sollen einmal mehr hauptsächlich Bürogebäude entstehen. Etwas, das in Wien und auch in Neu-Marx keineswegs Mangelware ist. Die Leerstände bei Büroräumlichkeiten in Wien belaufen sich auf etwa 10%. Selbst direkt in Neu-Marx stehen halbe Bürogebäude leer und bemühen sich vergebens um neue Mieter. Gleichzeitig steigt die Wiener Bevölkerung in den kommenden Jahren auf bis zu 2 Millionen Menschen an.

Die Junge ÖVP Landstraße fordert daher Wohnraum statt Bürokomplexen. International, aber auch in Wien haben schon alternative Projekte Einzug gehalten, die neben reinem Wohnraum auch Erholung und ein besseres Lebensgefühl in der Großstadt bringen sollen. "Genau hier setzt die Idee der JVP Landstraße an: Verbinden wir Wohnen mit Freizeit und Grün und machen das Leben in Neu-Marx nicht nur für die direkten Anwohner zum Erlebnis", zeigt sich Simon Wohlfarter, Kandidat der JVP-Landstraße für die Bezirksvertretungswahl am 11. Oktober, überzeugt.

Baggersee und Sportangebote

Neben klassischem Wohnbau soll in Neu-Marx ein Baggersee entstehen, der dem langen Wunsch der Landstraßer Bevölkerung Rechnung trägt und endlich für ein Schwimmbad im Bezirk sorgen soll. Daneben soll durch Freiluftsportplätze und die von der ÖVP Landstraße seit langem geforderte und vom gesamten Bezirk gewünschte Multifunktionssporthalle entstehen. Die Sporthalle soll einerseits einen Mehrwert für den neuen Stadtteil bringen und auch für die Landstraßer Sportvereine zur Verfügung stehen, die bislang mehrheitlich in bezirksfremde oder ungeeignete Sportstätten ausweichen mussten.

Grünflächen und See für besseres Stadtklima

"Unversiegelte Grünflächen, offene Wasserflächen und zusammenhängende Gehölzgruppen sind für die Stadtökologie und das Stadtklima von großem Wert. Betrachtet man den Großraum um St. Marx, werden Lücken in der Qualität der Grünräume sichtbar. Ein urbaner See, gebaut nach neuesten ökotechnischen Möglichkeiten, verbessert nicht nur die Lebensqualität der Bewohner, sondern trägt auch zur Verbesserung der Stadtökologie bei", erklärt DI Dr. Katharina Lapin, die das Projekt als Landschaftsplanerin unterstützt, "wir betonen in unserer Planungsidee wichtige ökologische Teilaspekte, wie das ausschließliche Einsetzen von heimischen Pflanzenarten und Ruhezonen im Schilfgürtel. Nach landschaftsplanerischen Gesichtspunkten ist es wichtig keine Wohn- oder Arbeitsghettos entstehen zu lassen, sondern moderne Orte, wo Wohnqualität, Freizeitnutzung und eine gesunde Ökologie nicht mehr im Widerspruch stehen."
Das Stadtentwicklungsgebiet Neu-Marx erstreckt sich entlang der Südosttangente. Verkehrslärm und Schadstoffbelastung würden das Gebiet für gewöhnliche Wohnbauprojekte unattraktiv machen. "Um Neu-Marx und die angrenzenden Stadtteile nachhaltig aufzuwerten, wäre aber eine Einhausung der Südosttangente vom Donaukanal bis zur Gürtelabfahrt die sinnvollste - wenn auch nicht günstigste -Investition", so Lapin und Wohlfarter einhellig.

Bevölkerung wünscht sich mehr Grün in Neu-Marx

Auch die Spitzenkandidatin der ÖVP-Landstraße, Sabine Schwarz, zeigt sich von dem Projekt begeistert: "Wir haben im Rahmen von Hausbesuchen mit den Anrainern in Neu-Marx gesprochen und treffen mit dieser Idee genau deren Wünsche nach mehr Grün und Sportmöglichkeiten! Keiner möchte eine zweite Geisterstadt wie die TownTown im Bezirk, wo ab 18:00 Uhr nur noch gähnende Leere herrscht. Auch meine Kinder sind große Fans eines zukünftigen Badesees im Bezirk." Der Klubobmann der ÖVP Landstraße, Georg Keri ergänzt:
"Nachdem St. Marx in den letzten Monaten vor allem durch Negativmeldungen wie den Verstrickungen der Stadt Wien mit dem umstrittenen kasachischen Ex-Botschafter Rakhat Aliyev Schlagzeilen gemacht hat, wäre diese Idee die Möglichkeit einem Stadtentwicklungsgebiet inmitten der Stadt eine sinnvolle Nutzung zuzuführen und ein Vorzeigeprojekt über die Bezirksgrenzen hinweg zu werden. Ich hoffe nur, dass die rot-grüne Stadtregierung nicht gleich automatisch nein sagt sondern sehr wohl überlegt, wie diese Projektideen umgesetzt werden können!"

Die Grundstücksfläche soll neben einem Baggersee Platz für mehrere hundert Wohnungen bieten und besonders junge Familien anziehen. Auch die umliegenden Unternehmen werden nicht zu kurz kommen und zukünftig in einem frischen und neuen Stadtteil arbeiten können, der auch zusätzliche Gewerbetreibende anziehen wird. Nach der Mittagspause eine Runde um den See und frisch erholt zurück ins Büro!

"In den kommenden Monaten werden wir uns intensiv um dieses Projekt bemühen und es den Menschen im Bezirk näher bringen. Wir freuen uns, wenn sich auch andere Parteien dieser tollen Idee annehmen möchten und stehen jederzeit für Gespräche zur Verfügung. Eines werden wir ganz sicher nicht: Locker lassen!", gibt Simon Wohlfarter zum Abschluss die weitere Linie vor.

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