Intensiver Zukunftsprozess in der Bundessparte Gewerbe+Handwerk gestartet

BSO Scheichelbauer-Schuster entwickelt mit ihrem Team Kernthemen der Sparte – Digitalisierung stellt große Herausforderungen an Betriebe

Wien (OTS) - Der Startschuss für das neue Zukunftsprogramm der Bundessparte Gewerbe und Handwerk fällt heute, Donnerstag, auf der steirischen Riegersburg. " Die Vielfalt unserer Betriebe ist unsere Stärke, die wir noch mehr in den Mittelpunkt stellen müssen", betonte die Bundesspartenobfrau von Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster. Kernthemen der Tagung sind insbesondere die fortschreitenden Digitalisierung der Geschäftswelt und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle der Betriebe. Aber auch die Weiterentwicklung der betrieblichen Ausbildung angesichts des technologischen Wandels steht auf der Agenda.

Generell wird im Rahmen der Tagung die Vorrangstellung für Klein- und Mittelbetriebe betont. "Es sind die KMU, es sind unsere Gewerbe- und Handwerksbetriebe, die in den Regionen und damit immer vor Ort Wachstum schaffen und Arbeitsplätze sichern. Es muss noch viel deutlicher werden, dass diese Betriebe in der Mehrzahl der Fälle mit den stetig steigenden Anforderungen im Steuer- und Bürokratiebereich überlastet sind. Und dass für diese Betriebe wichtige Maßnahmen wie der Handwerkerbonus einen deutlichen Mehrwert schaffen: Nämlich ohne Kosten für den Finanzminister Schwarzarbeit reduzieren und in Zeiten wie diesen die Auftragslage stärken", so Scheichelbauer-Schuster.

Der zweitägige Prozess unter Einbindung der Spartenobleute und Landesspartengeschäftsführer soll dazu führen, den Stellenwert von Gewerbe und Handwerks als Jobmotor, größter Lehrlingsausbildner und regionale Wirtschaftskraft in der Öffentlichkeit zu stärken. Gleichzeitig sollen konkrete Maßnahmen entwickelt werden, die den Betrieben der Sparte als Werkzeug für die zukünftigen Herausforderungen an die Hand gegeben werden können. "Ich erwarte mir, dass wir für die Herbstarbeit einen ganzen Korb an Ideen und neuen Herangehensweisen mitnehmen und gleichzeitig eine wesentliche Vorarbeit leisten, um neue Serviceangebote für unsere Betriebe auszuarbeiten", unterstreicht der Geschäftsführer der Bundessparte, Reinhard Kainz. (PWK635/us)

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