Gürtelbrücke ab 28.8. wieder frei befahrbar

Instandsetzung der Großbaustelle mit 28. August 2015 abgeschlossen

Wien (OTS) - Nach drei Jahren intensiver Bautätigkeit der MA 29 -Brückenbau und Grundbau ist die Gürtelbrücke ab Freitag, den 28. August 2015, wieder uneingeschränkt befahrbar.

Ab diesem Zeitpunkt wird die derzeit noch gesperrte Auffahrt von der Brigittenauer Lände auf die Gürtelbrücke wieder freigegeben. Somit sind mit Ende August die Arbeiten an der Großbaustelle Gürtelbrücke termingerecht beendet. Lediglich Restarbeiten, die zu keinen Verkehrsbehinderungen führen, werden noch durchgeführt.

Der Abteilungsleiter der MA 29 Dipl.-Ing. Hermann Papouschek zeigt sich sehr zufrieden: "Die im Herbst 2012 begonnenen Arbeiten an der Gürtelbrücke konnten trotz der Insolvenz der Firma Alpine plangemäß abgeschlossen werden. Es war eine große Leistung aller Beteiligten, die Baustelle unter diese schwierigen Umstände innerhalb des Zeit-und Kostenrahmens zu einem guten Ende zu führen".

Rückblick auf 3 Jahre Bautätigkeit

Die Gürtelbrücke war durch das dicht bebaute städtische Umfeld in Verbindung mit der großen verkehrlichen Bedeutung und die bei der Errichtung gewählten sehr verschiedenartigen Bauweisen eine große bauliche und organisatorische Herausforderung.
Ein Großteil der Instandsetzungsarbeiten war an den Auf- und Abfahrtsrampen zu erbringen. Diese Arbeiten wurden auf Grund ihrer Bedeutung für den Verkehr überwiegend in den verkehrsschwächeren Sommermonaten bzw. in den Nachtstunden durchgeführt.
Während der gesamten Bauzeit, also auch in den arbeitsintensiven Sommermonaten, stand mindestens ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung zwischen dem 9. und 19. Bezirk sowie dem 20. Bezirk zur Verfügung.

Gesamtbauzeit und Kosten

Die Gesamtprojektkosten für die Umsetzung des Projekts betrugen brutto rund 20,7 Millionen Euro. Der genehmigte Kostenrahmen wurde eingehalten.

Fakten zur Gürtelbrücke

Die Gürtelbrücke ist als wichtige Verbindung zwischen dem nordwestlichen Teil von Wien und dem Donau- sowie Donaukanalbereich ein verkehrstechnisch sehr sensibler Bereich. In Spitzenzeiten sind pro Tag rund 68.000 Fahrzeuge in beiden Fahrtrichtungen unterwegs. Die intensive Nutzung und der damit verbundene Bauzustand erforderten nach 50 Jahren eine umfangreiche Brückensanierung.

Im Zuge der Bauarbeiten wurden folgende Maßnahmen durchgeführt:
• Herstellung neuer einheitlicher Fahrbahnbeläge mit den zugehörigen Abdichtungen
• Betoninstandsetzung der Stahlbeton- und Spannbetontragwerke
• Vollständige Neubeschichtungen der Stahltragwerke
• Austausch von Brückenlagern
• Austausch aller Fahrbahnübergänge
• Aufbau des Wiener Stahlleitwandsystems
• Herstellung neuer Brückenausrüstungen (Geländer, Spritzschutz, Entwässerungsleitungen, außen liegende Beleuchtung etc.)

Rückfragen & Kontakt:

MA 29 - Brückenbau und Grundbau
Ing. Robert Gallner
Telefon: 0676/8118 96943
robert.gallner@wien.gv.at

MA 29 - Brückenbau und Grundbau
Dipl.-Ing. Nikolaus Hejda
Telefon: 0676/8118 96931
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