Hannes Androsch: „Wir müssen heute beginnen, am Morgen zu arbeiten – denn unsere Zukunft beginnt jetzt!“

Vorsitzender des Rates für Forschung und Technologieentwicklung präsentierte „Die Gestaltung der Zukunft“.

Alpbach/Wien (OTS) - "70 Jahre Europäisches Forum Alpbach sind ein Anlass mehr, um den Blick einmal mehr auszuweiten und über den Tellerrand hinaus zu blicken" so der Vorsitzende des Rates für Forschung und Technologieentwicklung, Dr. Hannes Androsch, anlässlich der Präsentation des Buches Die Gestaltung der Zukunft:
wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Dimensionen von Innovation. Und er ergänzt: "Der Forschungsrat sieht sich nicht nur als Beratungsorgan der Bundesregierung, sondern auch als Impulsgeber für die Beschäftigung mit Themen und Fragestellungen, die das Verständnis für historische Entwicklungen, aktuelle Prozesse und zukünftige Erfordernisse erhöhen. Ziel des aktuellen Buches ist es daher, Denkanstöße zu liefern und die Auseinandersetzung mit dem Thema Innovation jenseits der engen Grenzlinien der Tagespolitik zu fördern."

Innovation im Blick der Geschichte und der Herausforderungen der Zukunft

Die insgesamt 19 Beiträge der Publikation beleuchten und diskutieren die unterschiedlichen Dimensionen von Innovation in Vergangenheit und Gegenwart sowie deren Relevanz für die Welt im 21. Jahrhundert. Nach einem Rückblick auf das Zeitalter der Aufklärung in Europa, der Erfindung des Erfindens sowie der Herausbildung der zentralen Institutionen der Wissensgesellschaft im ersten Kapitel stehen in Teil Zwei die modernen Entstehungsbedingungen von Innovationen im Focus. Im dritten Kapitel wird schließlich der Versuch unternommen, einen Blick in die Zukunft zu wagen und Möglichkeiten auszuloten, welche veränderte Rolle Forschung und Innovation für Wirtschaft und Gesellschaft künftig zukommen soll und wie unsere Zukunft aktiv gestaltet werden kann.

Zu den prominentesten internationalen AutorenInnen des Buches zählen u.a. Philipp Aghion (Harvard University), Patricia Fara (University of Cambridge), William Kerr (Harvard Business School), John Komlos (LM Universität München), Matthew Rhodes-Kropf (Harvard Business School) und Mark Schankermann (London School of Economics). Weiters haben die neuen Ratsmitglieder Helga Nowotny und Jakob Edler einen Beitrag verfasst.

Fazit der Beiträge: erforderliche Schritte nicht länger aufschieben

Aus Sicht des Rates zeigen die Beiträge der AutorInnen eines ganz klar: Wenn es gelingt, die zentralen Grundvoraussetzungen für Innovation nachhaltig zu etablieren, so ist eine selbstbestimmte und den großen gesellschaftlichen Herausforderungen entsprechende Gestaltung der Zukunft möglich. Wesentlich ist dabei, dass die erforderlichen Schritte so rasch wie möglich unternommen und die anstehenden Reformen nicht weiter aufgeschoben werden.

Investitionen in Forschung, Bildung und Innovation benötigen in der Regel eine lange Zeit, ehe sie in ihren Auswirkungen gesamtwirtschaftlich greifen. Das bedeutet, dass alles, was zum jetzigen Zeitpunkt verabsäumt wird, die Zukunft negativ beeinflusst.

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DI Dr. Ludovit Garzik – Leiter der Geschäftsstelle des Rates für Forschung und Technologieentwicklung
Tel. 01 – 713 1414
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