SP-Valentin ad FP-Deimek: Deutsches Abgasklassen-Chaos hat keine Zukunft in Wien

Selbsternannte Zieselschützerpartei soll "stinkige Ideen" lassen

Wien (OTS/SPW-K) - "Das in Deutschland praktizierte Modell der Abgasklassen hat nicht zu den erwünschten Erfolgen geführt. Deshalb haben die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten derartigen Vorstößen der Grünen mehrfach nicht entsprochen", hält Erich Valentin, SPÖ Umweltsprecher, bezugnehmend auf die Aussendung von FP-Deimek fest. Darin unterstellt dieser den Roten, nicht im Sinne der Bevölkerung zu entscheiden.
"Diese Vorwürfe weise ich entschieden zurück. In Deutschland gab es aufgrund der Abgasklassen und der zeitversetzten Einführung in den verschiedensten Städten ein heilloses Chaos, das wir in Wien mit Sicherheit nicht brauchen."

Die Panikmache der FPÖ sei daher gänzlich unangebracht: Auch für ausländische FahrzeuglenkerInnen sei dieses Modell nicht förderlich. "In Deutschland führte es beispielsweise dazu, dass Tausende die Regelung missachteten, da sie erst innerstädtisch eine Prüfstelle aufsuchen mussten und - noch bevor sie diese erreichten - von der Exekutive gestraft wurden", sagt Valentin.

"Im vergangenen Jahrzehnt setzte man auf dem Fahrzeugentwicklungssektor zahlreiche sinnvolle Maßnahmen, die den Ausstoßen von NOX und CO2 einen Riegel vorschoben. Der Katalysator, der Dieselpartikelfilter sowie die Euronorm-Klassen sorgen dafür, dass sich derartige Abgase in Grenzen halten", unterstreicht Valentin, und weiter: "Ich weise die FPÖ daraufhin, dass die Zeit der 'Stinker' in Wien und auch in Österreich lange vorbei ist. Die wenigen älteren Fahrzeuge, die noch auf unseren Straßen fahren, sterben ohnehin aus."

"Die Stadt Wien setzt dennoch auf eine nachhaltige, positive Entwicklung des Modalsplit. Wien ist seit jeher die Stadt der alternativen Verkehrsmittel. Das beweisen auch die Taktverdichtungen im öffentlichen Verkehrsnetz sowie der Ausbau. Nicht umsonst gibt es auch monetäre Anreize, um die Bevölkerung zum Umstieg zu bewegen: Das Jahresticket um 365 Euro ist bei einem derartigen Streckennetz absolut einzigartig", so Valentin.

"Angesichts dessen empfehle ich den Wienerinnen und Wienern, am 11. Oktober das Kreuzerl unter die richtige Partei - die SPÖ Wien - zu setzen, bevor Wien einer FPÖ ausgesetzt ist, die von Umweltmaßnahmen und Mobilität nachweislich keine Ahnung hat", so Valentin abschließend.

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