Haimbuchner zu Grenzkontrollen: Reisefreiheit wird aufs Spiel gesetzt

Schengen-System ist gescheitert, weil sich nicht alle an die gemeinsamen Regeln halten

Linz (OTS) - Bestätigt sieht der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, LR Dr. Manfred Haimbuchner seine Haltung in der Forderung nach Grenzkontrollen durch die aktuellen Aussagen von Bayerns CSU-Innenminister Joachim Hermann. "Ja, es geht um eine gerechtere Verteilung von Flüchtlingen in Europa. Und nur so wird man die Zahl der einreisenden Flüchtlinge senken können."

"Bleibt die EU weiter untätig, wird die Reisefreiheit in Europa aufs Spiel gesetzt. Das derzeitige System ist gescheitert, weil sich nicht alle Mitgliedsstaaten des Schengen-Raumes an die gemeinsamen Regeln halten", ist Haimbuchner auch in dieser Frage einer Meinung mit dem CSU-Politiker.

"Es bleibt zu hoffen, dass Brüssel und die EU nun endlich tätig werden und aus dem Dornröschenschlaf erwachen. Die viel gepriesene Solidarität gibt es offenbar nur für die Rettung der Banken, aber nicht bei der Verteilung von Flüchtlingen", schloss Haimbuchner. (schluss) bt

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