ÖAMTC: Am Wochenende 20 Urlauber zurück nach Österreich geholt (+Foto)

Neun Rückholungen allein am Freitag – auch Ambulanzjet kam zum Einsatz

Wien (OTS) - In der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe herrschte vergangenes Wochenende Hochbetrieb. 20 Personen wurden von Freitag, 21. August bis Sonntag, 23. August 2015 aus ganz Europa zurück nach Österreich gebracht. "Drei Patienten mussten mit dem Ambulanzjet abgeholt werden", berichtet Arjan Buurman, Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. "Darunter war ein Salzburger auf Türkei-Urlaub, der nach einem 10-Meter-Absturz über einen Wasserfall bewusstlos war und beinahe ertrunken wäre. Seine Freunde haben ihn gerettet und ins Krankenhaus gebracht, wo mehrere Knochenbrüche festgestellt wurden. Die nach der Erstversorgung notwendige Operation wird - nach dem Rücktransport durch den ÖAMTC - in Österreich durchgeführt." Mit dem Ambulanzjet wurden auch zwei Griechenland-Reisende zurück nach Österreich geholt. Ein Fahrradunfall bzw. ein Sturz, nachdem der Urlauber von einer Welle mitgerissen wurde, haben für teils schwere Verletzungen gesorgt, die eine Rückholung nach Österreich notwendig machen. Die weiteren Rückholungen (u. a. aus Frankreich und Russland) konnten mit Linienmaschinen bzw. Krankenwagen erfolgen, einmal kam auch der Intensivtransport-Hubschrauber zum Einsatz.

"Leider kommen nicht alle Urlauber auf die gleiche Weise nach Hause zurück, wie sie abgereist sind", erklärt Buurman. "Gerade zur Haupturlaubszeit im Sommer muss der ÖAMTC oft mehrmals täglich Verlegungstransporte für verletzte und kranke Personen organisieren." Es ist also vernünftig, sich bereits vor dem Urlaub gut abzusichern. Neben Erkrankungen kommen besonders häufig Knochenbrüche und Bänderverletzungen, die oft Operationen nach sich ziehen vor. "Wer so etwas schon einmal erlebt hat, weiß, dass man als Betroffener meist nur den Wunsch hat, so schnell wie möglich nach Hause oder zumindest ins Krankenhaus gebracht zu werden", schildert Buurman. Im Schnitt liegen die Kosten für einen Verlegungstransport innerhalb von Österreich bei rund 1.000 Euro und sind von der Krankenkasse nicht gedeckt. Bei einem Krankenhausaufenthalt im Ausland bzw. einer Rückholung können die Kosten in den fünfstelligen Bereich hochschnellen.

Für ÖAMTC-Schutzbriefinhaber ist eine Kostenübernahme durch den Club gedeckt. "Der ÖAMTC organisiert im Jahr rund 1.500 Rücktransporte aus dem Ausland, dazu kommen 600 Verlegungen innerhalb von Österreich", sagt Buurman. Ein weiterer Vorteil für ÖAMTC-Schutzbrief-Inhaber: Auch das Auto muss nicht am Urlaubsort bleiben, wenn der Lenker aufgrund einer Verletzung nicht selbst fahren kann. Im Fall des Falles stellt der Club kostenlos einen Ersatzfahrer, der das Fahrzeug in Vertretung - im Bedarfsfall sogar mit Familie und Gepäck an Bord - nach Hause bringt.

Die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe ist rund um die Uhr erreichbar. Der Schutzbrief gilt nicht nur in Österreich, sondern in allen Reiseländern in Europa, auf allen Mittelmeerinseln, in den außereuropäischen Mittelmeerländern, auf den Kanaren, den Azoren und auf Madeira. Alle Infos zum ÖAMTC-Schutzbrief unter www.oeamtc.at/schutzbrief.

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