Christian Ragger: „Kleinkrieg“ im Landesmuseum auf Steuerzahlerkosten

Öffentliche Einrichtung, welche das Gericht am häufigsten nutzlos beschäftigt

Klagenfurt (OTS) - "Das Kärntner Landesmuseum ist dabei, einen traurigen Rekord zu schaffen: Als jene öffentliche Einrichtung, welche die Gerichte am häufigsten nutzlos beschäftigt, weil bei Klagen und Anzeigen der Direktion nichts außer hohen Kosten herauskommt", kritisiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Er nimmt damit Bezug auf die jüngste Entscheidung des Obersten Gerichtshofes, der den Antrag der Museumsleitung auf eine außerordentliche Revision in einem Arbeitsprozess gegen eine Mitarbeiterin zurückgewiesen hat.
Ragger fragt sich, wie lange die rot-grün-schwarze Koalition dem "Kleinkrieg" zusieht, in dem der Museumsdirektor mit leitenden Mitarbeitern und dem Betriebsrat seit Jahren steckt. "Das Bedauerliche ist, dass die ganzen Gerichtsverfahren auf Landeskosten geführt werden", so Ragger. Im Museumsbudget (4,2 Mio Euro) explodierten die Ausgaben für Rechtsberatung.
Damit werde das Museum zum Symbol für die rot-schwarze Unfähigkeit zu handeln. "VP-Kulturreferent Christian Banger sowie LH Dr. Peter Kaiser und LhStv Gabrielle Schaunig-Kandut haben im Museum Kontrollaufgaben. Sie sind aber unfähig, an den zerrütteten Verhältnissen in diesem ausgegliederten Landesbetrieb etwas zu ändern", stellt Ragger fest. In diesem Zentrum der Kultur wuchere eine Unkultur.
Ragger wundert sich, dass dies seit Jahren kein Thema in der Landesregierung ist. "Dies obwohl die Aufsicht laut § 37 Landesmuseumsgesetz bei der Landesregierung liegt. Es ist die ordnungsgemäße Besorgung der der Anstalt zugewiesenen Aufgaben zu kontrollieren. Davon ist leider nichts zu merken", stellt Ragger abschließend fest.

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