Heinisch-Hosek/Schmidt/Herr: Kennzeichnungspflicht für bearbeitete Werbefotos für ein realistisches Körperbild für junge Frauen

Gemeinsame Aktion der SPÖ-Frauen und der SJÖ zur Kampagne „Mein Körper. Selbst.Bestimmt“

Wien (OTS/SK) - "Die Tricks der Werbeindustrie werden immer vielfältiger. Dabei gibt es kaum Grenzen. Körperteile werden bewusst in die Länge gezogen oder ausgetauscht, Falten zur Gänze retuschiert. Mit einer Kennzeichnungspflicht für bearbeitete Werbefotos könnte das Bewusstsein der Konsumentinnen und Konsumenten für solche Bearbeitungen geschärft werden. Und damit würden wir dafür sorgen, dass Mädchen und junge Frauen nicht mehr einem unrealistischen Schönheitsideal hinterherjagen", sagte Frauenministerin und SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek anlässlich der heutigen Straßenaktion "Mein Körper. Selbst.Bestimmt" der SPÖ-Frauen und der Sozialistischen Jugend in St. Pölten. ****

Für die bundesweite gemeinsame Straßenaktion im Rahmen der Sommerkampagne "Mein Körper. Selbst.Bestimmt" haben die SPÖ-Frauen und die SJÖ bewusst den 21. August in der Nähe des Frequency-Festival Geländes ausgewählt - denn hier können viele Mädchen und junge Frauen mit diesem wichtigen Thema erreicht werden.

"Damit Mädchen und Frauen sich in ihrem Körper wohl fühlen, braucht es ein gesundes Schönheitsideal. Die Werbeindustrie braucht daher Grenzen. Die SPÖ-Frauen und die Sozialistische Jugend stellen sich für die Kennzeichnungspflicht ein Ampelsystem mit roten, gelben und grünen Punkten vor, die den Bearbeitungsgrad des Fotos anzeigen", so die Landesfrauenvorsitzende der SPÖ-Niederösterreich Elvira Schmidt.

Julia Herr, die Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich, verwies im Zusammenhang mit dem Thema Selbstbestimmte Körperlichkeit auch auf die aktuelle SJ-Kampagne "rEVOLution - Mein Körper. Meine Lust": "Mit unserer aktuellen Kampagne "rEVOLution - Mein Körper. Meine Lust" wollen wir dafür sorgen, dass Jugendliche offener über ihre Sexualität sprechen können. Es kann nicht sein, dass Sex im Jahr 2015 noch Tabuthema ist. So geben bereits über 50 Prozent der männlichen Jugendlichen an, sich nicht in der Schule sondern durch Pornos ‚aufzuklären‘. Diese Internetseiten erzeugen jedoch völlig falsche Vorstellungen von Körperbildern und Sexualität allgemein", so Julia Herr.

"Im Zentrum unserer Aktion in St. Pölten stehen heute Maßnahmen für ein gesundes Körperbewusstsein jenseits des Schönheitsdiktats in der Modeindustrie. Ziel ist, dass sich Mädchen und Frauen in ihrem Körper wohl fühlen und selbstbewusst ihre Rechte verteidigen", so Heinisch-Hosek, Schmidt und Herr. (Schluss) sc/mp

Fotos der heutigen Straßenaktion finden Sie in Kürze hier:
https://www.flickr.com/photos/47388021@N08/

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