Stadt der Abkassierer: Tax Freedom Day – in Wien drei Tage später

NEOS kritisiert: Wiener_innen arbeiten erst ab 24. August für die eigene Geldbörse

Wien (OTS) - "Selbst die höchste Steuerquote, die Österreich je gesehen hat, reicht nicht um den aufgeblähten politischen Apparat in Wien zu finanzieren. Während österreichweit ab morgen endlich für die eigene Geldbörse gearbeitet wird, heißt es für die Wienerinnen und Wiener `bitte warten´! Sie müssen noch drei Tage länger arbeiten als die anderen Österreicherinnen und Österreicher. Erst ab 24. August arbeiten wir für uns selbst", stellt Beate Meinl-Reisinger, NEOS-Spitzenkandidatin für Wien, anlässlich des morgigen "Tax Freedom Days" fest.

Mit 64 Prozent hat die Steuerquote in Österreich heuer ihren Höchststand erreicht - noch nie haben wir so lange nur für die Staatskasse gearbeitet: Im Vorjahr lag der Tax Freedom Day, der jedes Jahr vom Austrian Institute of Economics berechnet wird, übrigens noch am 12. August, also ganze 9 Arbeitstage früher.

Doch die Stadt Wien schafft es, diese Rekordabgaben noch zu toppen, denn Wien ist besonders gut darin, zusätzliche Abgaben zur erfinden:
Alleine U-Bahnsteuer (70 Mio.), Gebrauchsabgabe (150 Mio.) und Vergnügungssteuer (150 Mio.) spülen ca. 370 Mio. Euro in die Wiener Kassen. Weitere 100 Mio. Euro holt sich die Stadt über verschiedene kleinere Bagatellsteuern wie dem Kulturförderungsbeitrag, der Kleintiersteuer und Hundesteuer sowie dem Sportförderungsbeitrag. Insgesamt also ca. 470 Millionen Euro, durch die die Stadt Wien Bürger_innen und Unternehmer_innen höher belastet als im Österreich-Durchschnitt.

"Die Stadtpolitik hat viele Wege, um sich ihr Körberlgeld zu sichern, mit dem sie ihren aufgeblähten Filz finanziert - schließlich will das europaweit teuerste politische System ja auch von etwas leben. Bei unseren Steuereinnahmen greift die Stadtregierung gerne in die Vollen: Ein Gemeinderat, so groß wie der US-Senat. Die höchste Parteienförderung österreichweit. Nichtamtsführende Stadträte. Die Liste ist endlos lang", betont Meinl-Reisinger.

"Wir treten an, um genau dieses System zu ändern: Es gehört durchgelüftet im Wiener Politsumpf, der nur noch zum Ziel hat, sich selbst zu finanzieren. Die Wienerinnen und Wiener haben genug von dieser Politikerriege. Wien braucht etwas NEOS, Wien braucht Veränderung - aber ohne Strache", so Meinl-Reisinger.

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