FPÖ-Pisec: SPÖ/ÖVP haben mit ihrer Politik ein weiteres Traditionsunternehmen auf dem Gewissen - die Österreichische Post

"Dank der schlechten Wirtschaftspolitik der Bundesregierung wird der Österreichischen Post ein ähnliches Schicksal blühen wie der AUA"

Wien (OTS) - "SPÖ und ÖVP haben mit ihrer Wirtschaftspolitik ein weiteres traditionelles Unternehmen auf dem Gewissen: Die börsennotierte Österreichische Post im Mehrheitseigentum der staatlichen ÖBIB. Anstatt international rechtzeitig Partner zu suchen, um sich für den internationalen Wettbewerb gut aufzustellen, muss sie als Teil der ÖBIB parteipolitische Interessen bedienen", kritisierte Bundesrat Mag. Reinhard Pisec, freiheitlicher Industriesprecher und Präsident der Freiheitlichen Wirtschaft - FPÖ pro Mittelstand.

Hintergrund für die Kritik ist Ankündigung der Deutschen Post, dass sie in den österreichischen Paketmarkt einsteigen und über ihre Tochter DHL in Zukunft die Empfänger in Österreich direkt beliefern werde. "Dass sich ausländische Unternehmen die schwächelnde Wirtschaft in Österreich zu eigen machen, war nur eine Frage der Zeit. In einem europäischen Wirtschaftsraum ohne Grenzen zählt auch die Größe eines Konzerns, um Synergieeffekte zu nützen. Wenn SPÖ und ÖVP allen Ernstes glauben, mit viel zu hohen Steuern und Abgaben, die Unternehmen keine Rücklagenbildung für Investitionen mehr ermöglichen, in diesem europäischen Binnenmarkt zu reüssieren, ist die Bundesregierung am Holzweg", so Pisec. Mit viel niedrigeren Lohnnebenkosten und einem vollen Investitionsbudget sei die Deutsche Post der Österreichischen leider um einiges voraus.

"Die falsche Strategie, bei der ÖBIB zu verbleiben, zeigt sich bereits am dramatischen Abfall des Börsenkurses und wird zum Spiegelbild der Geschichte der österreichischen Fluglinie AUA: Einst Paradeunternehmen, hat der ehemalige Staatskonzern die richtige Zeit für die Auswahl für einen strategischen Partner verpasst und wurde dann billig, weil fast kein Eigenkapital, an die Lufthansa verscherbelt. Dort ist die AUA bis heute Anhängsel und wird vorwiegend nur mehr für Regionalflüge eingesetzt. Dank der schlechten Wirtschaftspolitik der Bundesregierung wird der Österreichischen Post ein ähnliches Schicksal blühen", warnt Pisec.

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