Freiheitliche Wirtschaft Salzburg (FWS) fordert Fortführung des AMS-Fachkräftestipendiums!

LO Pewny: Mit der Streichung dieses Programmes wird der Wirtschaft neuerlich Schaden zugefügt!

Wien (OTS) - Das Fachkräftestipendium des AMS umfasst mehr als 200 verschiedene Ausbildungen - vom Bodenleger bis zum Informationstechniker -, und sichert den betroffenen Personen die finanzielle Existenz während ihrer Ausbildung. Christian Pewny, Landesobmann der freiheitlichen Wirtschaft Salzburg, kritisiert nun das Vorhaben des AMS, ab 2016 dieses Fachkräftestipendium zu streichen: "Mehr als 40 Prozent der Arbeitgeber sind schon jetzt auf der Suche nach qualifizierten und gut ausgebildeten Arbeitnehmern und können offene Stellen aufgrund mangelnder Fachkräfte nicht besetzen, was sogar zu Umsatzeinbußen führt. Mit der Einstellung des Fachkräftestipendiums wird der österreichischen Wirtschaft bewusst weiterer Schaden zugefügt!"

Auf Anfrage von FWS-Landesgeschäftsführer Ernst Lengauer hinsichtlich der Begründung für die Einstellung, wird bloß eine Zeile aus der AMS-Homepage zitiert: Auf Grund der gestiegenen Arbeitslosigkeit und der daraus resultierenden Notwendigkeit, die Fördermittel auf arbeitssuchende Menschen zu konzentrieren, verlängert das AMS das Fachkräftestipendium ab 2016 nicht. "Da zeigt sich, dass die Verantwortlichen des AMS mit dem eigenen Programm und den Zielen gar nicht vertraut sind, denn das Fachkräftestipendium sollte gerade Beschäftigungslosen, die ja so zu sagen "auf Arbeitssuche" sind, zur Verfügung stehen (http://www.ams.at/_docs/001_FKS_Infoblatt.pdf)!", zeigt Pewny die Ausreden auf.

Für Pewny ist das alles der völlig falsche Ansatz: "Das AMS und die Bundesregierung sind anscheinend an einer Lösung des Fachkräftemangels und der damit verbundenen Senkung der Arbeitslosigkeit nicht interessiert. Auch mit der Streichung des Blum Bonus kommt diese Politik dem Sozialstaat bei weitem teurer, denn schon alleine hiermit wären 12.500 Arbeitsplätze gesichert. Daher ist es unabdingbar, das Fachkräftestipendium fortzuführen, damit der Wirtschaftsstandort Österreich nicht noch mehr an Attraktivität verliert!" ,so Pewny abschließend.

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