Meinl-Reisinger: SPÖ plakatiert die Probleme, wir haben die Lösungen

Die Politik von gestern ist mit den Problemen von morgen überfordert

Wien (OTS) - "Jahrelang hat die SPÖ die Probleme Wiens verschleppt. Sie jetzt acht Wochen vor der Wahl zu plakatieren, ist blanker Zynismus. Die SPÖ hat keine Lösungen für die Herausforderungen von heute, sie haben tatenlos zugesehen, wie der jungen Generation die Zukunft genommen wird. Bildungsmisere und Rekordarbeitslosigkeit -Entschuldigungen reichen nicht mehr, auch keine leeren Versprechungen. Daher lösen wir heute die Plakatwelle der Wiener SPÖ auf und stellen unsere Problemlösungen vor", erklärt Beate Meinl-Reisinger, Spitzenkandidatin von NEOS Wien, anlässlich der Präsentation eines eigenen Plakatsujets.

Die Probleme sind unübersehbar: Wegen der Versäumnisse in der Bildungspolitik kann ein Fünftel der Pflichtschüler nicht ausreichend lesen, ein Drittel der Zehnjährigen kann nicht ausreichend rechnen. "Wir brauchen eine echte Bildungswende. Wir wollen 120 Millionen aus dem sündteuren politischen System herausschneiden und den Schulen zur Verfügung stellen. Bildung ist die beste Jobchance, die wir jungen Menschen mit auf den Weg geben können", erklärt Meinl-Reisinger.

Fast 150.000 Arbeitslose, 18 Prozent Jugendarbeitslosigkeit: Wien ist der Hot Spot der Arbeitslosigkeit - und im Vergleich zu Restösterreich steigt die Zahl der arbeitssuchenden Menschen überproportional. Mit Ende Juli waren 2.813 Jugendliche auf der Suche nach einer Lehrstelle, den jungen Menschen standen nur 370 freie Lehrstellen gegenüber. "Das sind um als sieben Mal mehr Jobsuchende als Lehrangebote. In der Ära Häupl, seit 1995, hat sich die Zahl der Lehrstellensuchenden damit verfünffacht!" Nur Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, und die Politik muss die Strukturen schaffen, die ihnen das auch ermöglicht: Durch neue moderne Lehrberufe, durch die Entrümpelung der Bürokratie, die Entlastung der Unternehmen, beispielsweise durch die Senkung der Lohnnebenkosten (zB Aussetzen der U-Bahnsteuer, Abschaffung der Kammerumlage II bzw. die vollständige Streichung der Lohnnebenkosten für Lehrlinge).

"Probleme nur zu plakatieren hilft nichts - das gilt für die SPÖ, genauso wie für die FPÖ. Wir müssen sie lösen. Die alten Parteien hatten Jahrzehnte lang Zeit dafür, passiert ist nichts. Wir stehen immer noch vor den gleichen Problemen wie vor Jahren: Ein ungelöster Bildungsnotstand, ein aufgeblasenes politisches System. Unsere Lösung ist so einfach wie klar: Wir wollen das alte politische System entrümpeln und in Bildung investieren. Weniger Geld für Politik, mehr für die Zukunft der Jungen. Denn Bildung ist der Schlüssel für die Probleme dieser Stadt - und genau hier müssen wir anpacken. Wien braucht echte Veränderung. Wien braucht etwas NEOS", so Meinl-Reisinger abschließend.

Fotos zur heutigen Aktion finden sie unter https://wien.neos.eu/presse/

Rückfragen & Kontakt:

NEOS Wien
Mag. (FH) Anja Herberth
Zollergasse 13/5, 1070 Wien
anja.herberth@neos.eu
0650/558 03 19

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEO0001