FP-Seidl: Stadt und Bezirk haben in Sachen Praterstern kapituliert!

Aggressive Alkoholiker, aufdringliche Bettler und weggetretene Giftler haben den Platz fest im Griff

Wien (OTS) - Mehr als 44.000 polizeiliche Amtshandlungen waren in nur einem Jahr am Praterstern notwendig. "Und die Lage wird immer dramatischer", berichtet der Leopoldstädter FPÖ-Obmann LAbg. Wolfgang Seidl. Für die mehr als 150.000 Menschen, die den wichtigen Verkehrsknotenpunkt täglich frequentieren, gibt es am Platz kaum noch ein Durchkommen. Seidl: "Vor dem Eingang zur Halle etwa lungern unzählige Gestalten herum, die kaum noch Herr ihrer Sinne sind und Passanten übel anpöbeln. Es hat den Anschein, als ob Stadt und Bezirk vor dem Problem schlicht kapituliert hätten!"

Sozialarbeiter, so Seidl weiter, die diese Klientel eigentlich betreuen sollten, sehe man kaum noch: "Dafür muss die Polizei diese Herrschaften rund um die Uhr im Auge behalten. Das ist eine Schande!" Die Exekutivbeamten würden zwar eine tolle Arbeit leisten, aber die Polizei sei personell massiv unterbesetzt. Da gehe es nicht an, gleich mehrere Beamte örtlich so fix zu binden. Seidls Forderung:
"Nach dem Vorbild von Graz und Innsbruck muss an diesem neuralgischen Ort endlich ein Alkohol-Verbot eingeführt werden. Wenn die Polizei das dann eine Zeit lang energisch durchsetzt, dann wird sich die Szene zerstreuen und das Problem wird bald erledigt sein." Aber stattdessen würde Rot-Grün die Situation nur schönreden. "Am 11. Oktober ist Zahltag. Wenn wir Freiheitliche anständig gestärkt werden, bekommen wir die Möglichkeit, die Wienerinnen und Wiener verantwortungsvoll zu schützen - auch am Praterstern!", so Seidl abschließend.

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