Ludwig/Bischof: Nachhaltige Lösung des Streits um den Käfig Traviatagasse

Die erfreuliche Bilanz ein Jahr danach

Wien (OTS) - Wo gespielt wird, wird es auch einmal lauter. So auch im Basketballkäfig In der Städtischen Wohnhausanlage Traviatagasse im 23. Bezirk, gegen den sich Widerstand regte. Schließlich wurde der Basketballkäfig aufgrund von AnrainerInnenbeschwerden im Jahr 2013 geschlossen.
Kurz darauf begannen sich einige BewohnerInnen für die erneute Öffnung dieses für Kinder und Jugendliche wichtigen Freiraums einzusetzen. Sie wendeten sich an den Jugendtreff Pfarrgasse, der sich schließlich mit wohnpartner vernetzte. In der Folge gelang es, gemeinsam mit Wiener Wohnen und der Bezirksvorstehung Liesing, die bestmögliche Lösung für die Nutzung des Basketballkäfigs zu erarbeiten.
In mehreren von wohnpartner moderierten Gesprächen mit den betroffenen Erwachsenen und Jugendlichen entstanden Vereinbarungen, die von allen mitgetragen wurden: klare Öffnungszeiten des Käfigs, Auf- und Zusperrdienste, Regeln rund um die Kommunikation sowie den Umgang miteinander. Im April 2014 war es schließlich soweit: der Basketballkäfig öffnete erneut seine Pforten.

Gemeinschaft, Verständnis und Zusammenhalt

Ein gutes Jahr später ist der Erfolg nach wie vor an allen Ecken spürbar. "Es funktioniert vorbildlich, weil sich alle an die gemeinsam festgelegten Spielregeln halten", unterstreicht Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

"Diese gelungene Vermittlungsaktion von wohnpartner, Jugendtreff, Wiener Wohnen und dem Bezirk zeigt, dass das Miteinander im Bezirk ausgezeichnet funktioniert. Mit vereinten Kräften gelingt es am besten, eine Einigung zu erzielen", so Bezirksvorsteher Gerald Bischof.

Mariya Kaya, eine engagierte Mieterin, die sich um das Auf- und Zusperren kümmert, zeigt sich begeistert: "Die Kinder und Jugendlichen bemühen sich sehr - sobald es 20 Uhr ist, verlassen sie den Basketballkäfig. Sie sind sehr glücklich, dass sie dort wieder spielen können."

Auch Christian Reiner, Teamleiter des Jugendtreffs Pfarrgasse freut sich über das gute Zusammenwirken von wohnpartner und seiner Einrichtung: "Wir haben den Draht zu den Kids, wohnpartner ist auf die Erwachsenen zugegangen. Gemeinsam ist es uns gelungen, mehr Verständnis für die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen zu erreichen."

Für wohnpartner-Teamleiterin Ljiljana Kojic waren die große Bereitschaft der BewohnerInnen sich zu beteiligen, der Grundstein zum Erfolg: "Zusammen mit unseren Kooperationspartnern konnten wir geeignete Lösung für alle finden. Der große Zuspruch und das Engagement aller Beteiligten beim Fest am Nachbarschaftstag am 29. Mai hat erneut gezeigt, dass sich dieser Einsatz gelohnt hat."

Über wohnpartner

Gemeinsam mit den BewohnerInnen entwickeln die mehr als 150 MitarbeiterInnen von wohnpartner vielfältige Initiativen, um das Zusammenleben und die gute Nachbarschaft im Gemeindebau zu fördern und weiter zu verbessern. Dazu zählen unter anderem die Begrüßungs-Initiative Willkommen Nachbar!, der 1. Wiener Gemeindebauchor, die BewohnerInnen-Zentren oder die Unterstützung von MieterInnen-Initiativen wie Hofcafés oder Festen. Darüber hinaus vermittelt wohnpartner bei Meinungsverschiedenheiten zwischen NachbarInnen und führt kostenlos Mediationen durch. Zudem sind im Rahmen von wohnpartner unterwegs alle MitarbeiterInnen in den Sommermonaten aktiv, um für ein besseres Miteinander im Gemeindebau zu sorgen.
www.wohnpartner-wien.at (Schluss) mm/da

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Mediensprecherin Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig
01/4000-81869
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Karin Preisinger
Öffentlichkeitsarbeit Wohnservice Wien GesmbH
Tel.: 01/24 503-25837
k.preisinger@wohnservice-wien.at

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