Gürtelbrücke wieder in beiden Richtungen zweispurig befahrbar

Instandsetzung der Großbaustelle fast abgeschlossen

Wien (OTS) - Nach intensiver Bautätigkeit der MA 29 - Brückenbau und Grundbau ist die Gürtelbrücke ab Samstag, den 15. August 2015, wieder durchgängig in beide Richtungen zweispurig befahrbar.

Ab diesem Zeitpunkt wird die derzeit noch gesperrte von der Adalbert-Stifter-Straße kommende zweite Fahrspur wieder freigegeben. Damit steht den VerkehrsteilnehmerInnen diese Spur zwei Wochen früher als geplant zur Verfügung. Lediglich die Auffahrt von der Brigittenauer Lände auf die Gürtelbrücke wird wie ursprünglich geplant Ende August 2015 freigegeben.
Somit sind mit Anfang September die Arbeiten an der Großbaustelle Gürtelbrücke termingerecht beendet.

Fakten zur Gürtelbrücke

Die Gürtelbrücke ist als wichtige Verbindung zwischen dem nordwestlichen Teil von Wien und dem Donau- sowie Donaukanalbereich ein verkehrstechnisch sehr sensibler Bereich. In Spitzenzeiten sind pro Tag rund 68.000 Fahrzeuge in beiden Fahrtrichtungen unterwegs. Die intensive Nutzung und der damit verbundene Bauzustand erforderten nach 50 Jahren eine umfangreiche Brückensanierung.

Im Zuge der Bauarbeiten wurden folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • Herstellung neuer einheitlicher Fahrbahnbeläge mit den zugehörigen Abdichtungen
  • Betoninstandsetzung der Stahlbeton- und Spannbetontragwerke
  • Vollständige Neubeschichtungen der Stahltragwerke
  • Austausch von Brückenlagern
  • Austausch aller Fahrbahnübergänge
  • Aufbau des Wiener Stahlleitwandsystems
  • Herstellung neuer Brückenausrüstungen (Geländer, Spritzschutz, Entwässerungsleitungen, außen liegende Beleuchtung etc.)

Ein Großteil der Instandsetzungsarbeiten war an den Auf- und Abfahrtsrampen zu erbringen. Diese Arbeiten wurden auf Grund ihrer Bedeutung für den Verkehr überwiegend in den verkehrsschwächeren Sommermonaten bzw. in den Nachtstunden durchgeführt.

Während der gesamten Bauzeit, also auch in den arbeitsintensiven Sommermonaten, ist mindestens ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung zwischen dem 9. und 19. Bezirk sowie dem 20. Bezirk zur Verfügung gestanden.

Gesamtbauzeit und Kosten

Die im Herbst 2012 begonnenen Arbeiten an der Gürtelbrücke können trotz der Insolvenz der Firma Alpine, welcher den Baufortschritt um Monate zurückgeworfen hat, plangemäß im Herbst 2015 abgeschlossen werden. Die verlorene Bauzeit konnte durch eine Verdichtung der Verkehrsphasen in den Sommermonaten und eine Optimierungen des Baustellenablaufs aufgeholt werden.
Die Gesamtprojektkosten für die Umsetzung des Projekts betragen brutto rund 20,7 Millionen Euro. Der genehmigte Kostenrahmen wird eingehalten.

Der Baustellenmanager der Stadt Wien, Peter Lenz, zeigte sich angesichts dieser positiven Bauabwicklung erfreut: " Die Sanierung der Gürtelbrücke ist ein Beispiel, wie gute Koordination funktionieren kann. Einerseits haben wir alle Ausweichrouten frei von Baustellen gehalten. Das war uns, durch die enge Zusammenarbeit mit der MA 29, Tag genau möglich. Andererseits konnte die dringend notwendige Sanierung der B 227 perfekt in das Finish der Gürtelbrücke eingetaktet werden."

Rückfragen & Kontakt:

MA 29 - Brückenbau und Grundbau
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Matthias Holzmüller
Öffentlichkeitsarbeit
MA 28 - Straßenverwaltung und Straßenbau
Telefon: 01 4000-49923
Mobil: 0676 8118 49923
E-Mail: matthias.holzmueller@wien.gv.at

Baustellenmanagement der Stadt Wien
Dipl.-Ing. Peter Lenz
Telefon: 01 4000-82687
peter.lenz@wien.gv.at

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